Aktuelles

Erfolgreiche Jugendarbeit bei der Feuerwehr Nußdorf
17 Buben und Mädchen gehören der Jugendgruppe an - so viel wie nie zuvor.
Aus der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nußdorf (6.1.2016)

Nußdorf. Ein ereignis- und erfolgreiches Vereinsjahr liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr, sowohl beim Feuerwehrverein als auch beim aktiven Dienst. Bei der Jahreshauptversammlung zogen sowohl 1. Vorsitzender Andreas Götzinger als auch 1. Kommandant Martin Hofbauer eine durchwegs positive Bilanz. Besonders erfreulich entwickelt habe sich die Jugendarbeit. 17 Jugendliche, darunter erstmals auch sechs Mädchen, gehören der Jugendgruppe an, soviel wie nie zuvor. 

Aktivenchef Hofbauer, seit einem Jahr im Amt, sprach von einem „Jahr des Umbruchs.“ Nachdem Willi Müller das Kommandanten-Ruder zu Beginn des letzten Jahres an Hofbauer weitergab, habe sich eine neue Führungsgruppe gebildet. Der aktiven Mannschaft gehören 50 Mann an, sieben davon sind als Gruppenführer ausgebildet, 18 als Atemschutzträger. Um den Anforderungen im Einsatz gerecht zu werden, sei umfangreiche Aus- und Fortbildung notwendig. 18 Übungen laut Übungsplan fanden statt, zudem zehn Übungen zur Vorbereitung auf die Leistungsprüfung Löschen, die von 18 Aktiven mit Erfolg abgelegt wurde. Insgesamt wurden von den Ehrenamtlichen 453 Übungsstunden erbracht, darin eingerechnet sind jedoch nicht die vielen Stunden, die zum Beispiel bei Lehrgängen des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein geleistet wurden.
Die Feuerwehr Nußdorf wurde im letzten Jahr zu 51 Einsätzen alarmiert. Den Schwerpunkt bildeten die 36 technischen Hilfeleistungen, etwa bei Verkehrsunfällen, zur Beseitigung von Unwetterschäden oder der Beseitigung von Ölspuren auf Fahrbahnen. Vier Mal gab es Brandalarm, fünf Mal mussten die Floriansjünger ausrücken weil automatische Brandmeldeanlagen Alarm schlugen. Die Aktiven waren insgesamt 501 Stunden im Einsatz. Ein besonders belastender Einsatz sei ein schwerer Verkehrsunfall bei Egerer gewesen, bei dem drei Personen getötet wurden. Die Feuerwehr Nußdorf unterstützte die Chieminger Kameraden. Auch ein Chemieunfall, bei dem eine Flüssigkeit aus einem Kanister auslief, hielt die Nußdorfer Aktiven und mit ihnen ein Großaufgebot weiterer Wehren in Atem.
Mit viel Eigenleistung der Aktiven wurde das Feuerwehrgerätehaus umgebaut. Die Fahrzeughalle erhielt einen neuen Bodenbelag und installiert wurde eine Absauganlage für die Fahrzeugabgase. Neu beschaffen wird die Gemeinde ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug „Logistik“ als Ersatz für das mehr als 30 Jahre alte Einsatzfahrzeug. Auch die Schutzkleidung für Atemschutzträger wird erneuert und ergänzt. Hofbauer würdigte die Aktiven für die engagierte Mitarbeit und gute Kameradschaft sowie das vertrauensvolle Miteinander, dass ihm und seinem Stellvertreter Sebastian Schauer entgegengebracht wurde.

Jugendwart Thomas Huber informierte über die sehr erfolgreiche Jugendarbeit. Von den 17 Anwärtern zwischen 13 und 17 Jahren absolvierten vier Buben den Truppmann-Lehrgang mit Erfolg und sechs nahmen am Wissenstest teil und erhielten dafür Gold- und Silbermedaillen. Heuer werde die Jugendgruppe ganz sicher zum Kreisjugendfeuerwehrtag nach Petting fahren, kündigte Huber an. Im letzten Jahr sei dies aus terminlichen Gründen nicht möglich gewesen. Zum Jahresschluss wurde das Friedenslichts aus Bethlehem überbracht. Es wurde in Tittmoning von der oberösterreichischen Feuerwehrjugend entgegengenommen und nach Nußdorf gebracht und verteilt.

Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden neun Dienstleistende mit dem Ehrenkreuz in Silber des Freistaats Bayern ausgezeichnet. Max Eder, Helmut Knurr, Josef Pöschl, Bernhard Posch, Martin Posch, Hermann Rächl, Konrad Schuster, Mario Stefanutti und Andreas Wimmer erhielten die Ehrenauszeichnung aus den Händen von Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein und 1. Kommandant Martin Hofbauer. Kreisbrandinspektor Unterstein würdigte die Treue zum aktive Dienst der Geehrten und forderte auf darin nicht nachzulassen. Er lobte die aktive Mannschaft für deren Motivation und den hohen Ausbildungsstand. 51 Einsätze ohne jeden Makel abzuarbeiten sei eine beachtliche Leistung, lobte Unterstein und freute sich besonders darüber, dass mit dem neuen Führungsteam nun auch die Frauen zur Nußdorfer Wehr gehören. 

2. Bürgermeister Peter Volk würdigte den engagierten Einsatz der Feuerwehrler, die sich rund um die Uhr für das Gemeinwohl einsetzen. Dass dies freiwillig, ehrenamtlich und mit hohem Idealismus geschehe, verdiene hohe Anerkennung. Die intensive Jugendarbeit und die Tatsache, dass nun auch junge Frauen der Feuerwehrjugend beigetreten sind, sei überaus erfreulich, um in Zukunft die Tageseinsatzstärke sicherstellen zu können.

Andreas Götzinger, der 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereins, blickte auf die Höhepunkte des letzten Jahres zurück. Das 150-jährige Gründungsfest der Feuerwehren der Stadt Salzburg wurde mit einer großen Abordnung besucht. Auch an der Jubiläumsfeier zum 140-jährigen Bestehen der Feuerwehr Otting nahmen die Nußdorfer teil. Gut besucht war das Schafkopfturnier, bei dem der Nußdorfer Schafkopfkönig gekürt wurde. Der gemeinsame Vereinsausflug mit der Krieger- und Soldatenkameradschaft Nußdorf, hatte den Loryhof in Wippenham (Oberösterreich) zum Ziel. Dort gab es eine interessante Führung auf einem Bienenlehrpfad. Zudem wetteiferten die Feuerwehrler bei der sogenannten „Bauernolympiade“ um Punkte und Siegermedaillen, zum Beispiel beim Melken oder Bulldogfahren. Präsent war der Feuerwehrverein auch bei allen örtlichen Vereins- und bei den Kirchenfesten. Der Florianitag am Gedenktag des Schutzpatrons der Feuerwehren wurde mit einer Gedenkmesse in der Pfarrkirche St. Laurentius begangen. Gut besucht waren die Stammtische für Aktive, Förderer und Freunde, die an jedem ersten Mittwoch eines Monats im Florianistüberl im Gerätehaus stattfinden.

Über den Stand der Vereinsfinanzen informierte 1. Kassier Markus Stöger. Das Vereinsjahr wurde mit einem Defizit von einigen Hundert Euro abgeschlossen. Die gute Finanzsituation mache es dennoch möglich die geplante Ausstattung des Gerätehauses mit neuen Spinden zu fördern. Mit rund 8000 Euro für die Beschaffung unterstützt der Feuerwehrverein damit den aktiven Dienst. Zum Schluss der Versammlung gab Andreas Göttinger einen Ausblick auf die Aktivitäten dieses Jahres. Am 13. Februar findet das alljährliche Schafkopfrennen statt. Am 4. Mai wird in der Pfarrkirche St. Laurentius die Gedenkmesse für die verstorbenen Vereinsmitglieder gefeiert. Am 10. Juli richtet die Feuerwehr zum 11. Mal das Nußdorfer Bulldogtreffen aus. 

Text: Peter Volk

Für 25 Jahre ehrenamtlichen aktiven Feuerwehrdienst wurden neun Nußdorfer Floriansjünger mit dem Bayerischen Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Die beiden Kommandanten (von links) Sebastian Schauer und Martin Hofbauer überreichten das Ehrenzeichen an Max Eder, Helmut Knurr, Josef Pöschl, Andreas Wimmer, Mario Stefanutti, Martin Posch und Konrad Schuster. Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein (re.) dankte im Namen der Kreisbrandinspektion für den langjährigen treuen Dienst. Nicht auf dem Bild sind Hermann Rächl und Bernhard Posch. (Foto: Volk) 


Willi Müller zum Ehrenkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Nußdorf ernannt
Martin Hofbauer zum 1. Kommandant gewählt - Neuer 2. Kommandant ist Sebastian Schauer
Aus der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nußdorf  (6.1.2015)

Nußdorf. „Bei der Feuerwehr Nußdorf geht eine Epoche zu Ende“, sagte Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr und sprach damit den Wechsel in der Aktivenführung an. Willi Müller stellte sich nach 20 Jahren als 1. Kommandant nicht mehr zur Wahl. Seine Nachfolge treten Martin Hofbauer als 1. Kommandant und Sebastian Schauer als stellvertretender Aktivenchef an. Beide wurden bei der Kommandanten- wahl mit großer Mehrheit gewählt. Für seine großen Verdienste um die Feuerwehr Nußdorf wurde Willi Müller zum Ehrenkommandant ernannt. Kaum Änderungen gab es bei der Zusammensetzung der Vorstandschaft des Feuerwehrvereins. Andreas Götzinger wurde bei den Neuwahlen als 1. Vorsitzender wiedergewählt, ebenso wie Vize-Vereinschef Martin Zimmermann. Neu in der Vorstandschaft ist Christian Rauth als 2. Kassier.

Bürgermeister Hans Gnadl würdigte Willi Müller für seinen ausgewöhnlich engagierten Einsatz als 1. Kommandant. Mit 20 Jahren als Aktivenchef ist Müller der am längsten tätige 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Nußdorf. Das Ehrenamt sei mit vielen Entbehrungen in Familie und Freundeskreis verbunden gewesen. Zudem hatte Müller als selbständiger Fuhrunternehmer auch einen Betrieb zu leiten. „Wie er das alles immer geschafft hat, ist mir heute noch ein Rätsel, aber er hat es sehr gut gemacht“ betonte Gnadl. Er wünschte Müller, dass er nun mehr Zeit für Ehefrau, Kinder, Enkel und Familie hat und wünschte ihm Gesundheit und Kraft. Der Bürgermeister sprach jedoch auch die Hoffnung aus, dass Müller der Feuerwehr als aktiver Feuerwehrmann treu bleibe. Kreisbrandinspektor Unterstein betonte, dass eine 20-jährige Dienstzeit als 1. Kommandant sehr selten sei. Damit gehe Müller in die Geschichte der Feuerwehr Nußdorf ein. Unterstein würdigte Müller für sein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, seinen Einsatz als Schiedsrichter bei den Kreisjugendfeuerwehrtagen und beim alljährlichen Wissenstest sowie als Ausbilder. Andreas Götzinger, 1. Vorsitzender des Feuerwehrvereins, verabschiedete Müller als 1. Kommandant mit der Ernennung zum Ehrenkommandant der Feuerwehr Nußdorf, was Müller sichtlich überraschte und sehr freute. Götzinger überreichte eine Ehrenurkunde und ein Geschenk und lobte die stets gute Zusammenarbeit mit dem scheidenden Aktivenchef, der für rund ein Jahr nicht nur 1. Kommandant, sondern in einer schwierigen Zeit kommissarisch auch als Vereinsvorsitzender tätig war.  

Die aktiven Feuerwehrmänner wählten Martin Hofbauer, den bisherigen 2. Kommandant zum Nachfolger von Willi Müller. Von 52 wahlberechtigten Aktiven stimmten 47 für Hofbauer. Zum 2. Kommandant wurde Sebastian Schauer gewählt. Er erhielt 45 von 52 Stimmen. Bei den Neuwahlen der Vorstandschaft des Feuerwehrvereins wurde Andreas Götzinger einstimmig wiedergewählt, ebenso der stellvertretende Vorsitzende Martin Zimmermann. Schriftführer bleibt Günther Parzinger. Im Amt bestätigt wurden 1. Kassier Markus Stöger und 3. Kassier Hans Parzinger. Neuer 2. Kassier ist Christian Rauth, der Michael Hofbauer nachfolgt, der sich nicht mehr zur Wahl stellte. Die Fahnenabordnung besteht weiterhin aus Helmut Knurr, Andreas Niedermaier und Wolfgang Stöger. Zu Kassenprüfern wählte die Mitgliederversammlung Berthold Tögel und Hans Gnadl. 

Als Gruppenführer verabschiedete wurde Hans Pöschl. Seine Löschgruppe hat alle erreichbaren Leistungsprüfungen absolviert, was ihn veranlasste die Tätigkeit als Gruppenführer zu beenden. Martin Hofbauer bedankte sich bei Pöschl für seinen engagierten und zuverlässigen Dienst, lange Jahre als Gerätewart sowie als Atemschutzwart der Feuerwehr Nußdorf, mit einem Geschenk. 

Über ein Jahr mit 29 Einsätzen, die von der aktiven Mannschaft bewältigt wurden, berichtete Willi Müller, der letztmals als 1. Kommandant seinen Bericht abgab. Deutlich überwogen die technischen Hilfeleistungen, unter anderem auch bei mehreren schweren Verkehrsunfällen, bei denen die Feuerwehr zur Menschenrettung und Befreiung von Verunglückten aus Unfallfahrzeugen angefordert wurde. Zudem gab es einige Male Feueralarm, jedoch keinen größeren Löscheinsatz. Ungewöhnlich war ein Einsatz bei einem Sprengstofffund in Sondermoning, als Amtshilfe für die Polizei, bei dem glücklicherweise niemand zu Schaden kam. Zu bewältigen war auch eine ganze Reihe von Sicherheitsabstellungen bei Veranstaltungen, unter anderem beim Chiemsee-Triathlon. Der Kommandant berichtete zudem über die Übungen sowie Aus- und Fortbildungsveranstaltungen. Müller freute sich über die erfolgreiche Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“, die von 17 Nußdorfer Floriansjüngern bravourös bestanden wurde.

Die acht Buben der Jugendfeuerwehr waren beim Wissenstest erfolgreich, nahmen am Kreisjugendfeuerwehrtag in Peterskirchen teil und werden im nächsten Jahr die Jugendleistungsprüfung absolvieren. Eine besondere Aktion zum Jahresschluss ist alljährlich die Entgegennahme des Friedenslichts aus Bethlehem, das in Tittmoning von der oberösterreichischen Feuerwehrjugend an die Jugendfeuerwehr aus dem Landkreis Traunstein übergeben wird.

Kreisbrandinspektor Unterstein lobte die aktive Mannschaft, die alle Einsätze hervorragend abgearbeitet und gemeistert hat. Dies zeuge von einer guten und nachhaltigen Ausbildung der Feuerwehrmänner, so dass alle Herausforderungen bewältigt werden konnten.

Der Kreisbrandinspektor rief dazu auf sich weiterhin intensiv um die Jugendarbeit und die Werbung für den Feuerwehrnachwuchs zu kümmern, um die Personalstärke halten oder sogar ausbauen zu können. Bürgermeister Hans Gnadl dankte allen Aktiven der Nußdorfer Wehr für ihren wertvollen Dienst für das Gemeinwohl. Dass dies ehrenamtlich, freiwillig und mit hohem Idealismus geschehe, sei keine Selbstverständlichkeit. „Was Feuerwehr-Dienstleistenden zugemutet wird, ist mitunter sehr belastend, für Körper und Psyche, nicht selten auch gefährlich.“ Er dankte für die Einsatzbereitschaft, Tag und Nacht, rund um die Uhr. Der Rathauschef wünschte der neuen Aktivenführung eine glückliche Hand und viel Erfolg und bat die Aktiven den neuen Kommandanten das Vertrauen und aktives Mitmachen entgegen zu bringen.

Andreas Götzinger, der 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereins blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Höhepunkt war das 10. Nußdorfer Bulldogtreffen, das vom Feuerwehrverein ausgerichtet wurde und zu dem mehr als 300 Oldtimer-Traktoren und weit mehr als 1000 Besucher kamen. Als Dank für die Mitarbeit wurde im Herbst ein Helferfest in Sondermoning veranstaltet.

Beim Gründungsfest der Nachbar-Feuerwehr in Matzing waren die Nußdorfer mit einer 130 Mann starken Abordnung vertreten und gewannen den begehrten Meistpreis. Präsent war der Feuerwehrverein auch beim 140. Gründungsfest der Feuerwehr Vachendorf. Erfolgreich waren die beiden gut besuchten Schafkopfturniere der Feuerwehr. Auch am Vereinsausflug zur Red-Bull-Arena nach Salzburg und zur Kunsteisbahn am Königsee nahmen viele Vereinsmitglieder teil. Präsent war der Feuerwehrverein auch bei allen örtlichen Vereins- oder Kirchenfesten. Der Florianitag am Gedenktag des Schutzpatrons der Feuerwehren wurde mit einer Gedenkmesse in der Pfarrkirche St. Laurentius begangen. Die Stammtische für Aktive, Förderer und Freunde, die an jedem ersten Mittwoch eines Monats im Florianistüberl im Gerätehaus stattfinden, will die Vorstandschaft auch im kommenden Jahr mit verschiedenen Aktionen, zum Beispiel der Vorführung historischer Bilder attraktiv gestalten.

Über den Stand der Vereinsfinanzen informierte 1. Kassier Markus Stöger. Das Vereinsjahr wurde durch das erfolgreiche Bulldogtreffen mit einem erfreulichen Überschuss abgeschlossen. Der Feuerwehrverein steht damit auf einer soliden finanziellen Basis, die es möglich macht den aktiven Dienst bei Geräte- und Ausrüstungsanschaffungen finanziell zu unterstützen. Zum Abschluss der Versammlung gab Andreas Göttinger einen Ausblick auf die Aktivitäten dieses Jahres. Im Februar (genauer Termin steht noch nicht fest) wird das erste Schafkopfrennen stattfinden, das für die Wertung zum „Nußdorfer Gemeindekönig“ zählt. Am 4. Mai wird in der Pfarrkirche St. Laurentius die Gedenkmesse für die verstorbenen Vereinsmitglieder gefeiert. Auch am 140. Gründungsfest der Feuerwehr Otting am 2. August wird der Feuerwehrverein teilnehmen. pv.

Willi Müller (mitte) wurde nach 20 Jahren als 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Nußdorf zum Ehren-Kommandant ernannt. Dazu gratulierte Bürgermeister Hans Gnadl (3. vo. li.) und würdigte Müllers Verdienste um die Feuerwehr Nußdorf. Als neuer 1. Kommandant wurde Martin Hofbauer (2. vo. li.) gewählt. Neuer 2. Kommandant ist Sebastian Schauer (links). Bei der Wahl der Vorstandschaft gab es keine Veränderungen. 1. Vorsitzender bleibt Andreas Götzinger (2. vo. re.) und Martin Zimmermann (rechts) (Foto: Volk)  


Weitere Bilder von der Jahreshauptversammlung am 6.1.2015:
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Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold für sechs Nußdorfer Feuerwehrler (28.4.2014)

Hohe Auszeichnung für sechs Nußdorfer Feuerwehrler: Helmut Braml, Franz Helmberger, Lorenz Meisinger, Hans Pöschl, Martin Stöger und 1. Kommandant Willi Müller mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold des Freistaates Bayern ausgezeichnet. Die Ehrung wird von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann für 40 Jahre aktiven und engagierten Feuerwehrdienst verliehen. Bei der Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein überreichten Kreisbrandrat Hans Gnadl und der ehemalige Landrat Hermann Steinmaßl die Ehrenurkunde an die sechs Nußdorfer Floriansjünger steckten ihnen das Ehrenkreuz an die Uniform. Neben den sechs Nußdorfern erhielten weitere 56 Feuerwehrler aus dem Landkreis Traunstein die gleiche Ehrenauszeichnung. pv.

Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold des Freistaates Bayern für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden geehrt (obere Reihe von links): Martin Stöger, Franz Helmberger, Lorenz Meisinger sowie (untere Reihe, ab 2. von links) Hans Pöschl, Helmut Braml und 1. Kommandant Willi Müller geehrt. 
Zur hohen Auszeichnung gratulierten die beiden Vereinsvorsitzenden Andreas Götzinger (rechts) und Martin Zimmermann (links).  

47 Einsätze für die Nußdorfer Floriansjünger 
Aus der Jahreshauptversammlung (6.1.2014)

Nußdorf. Über ein einsatzreiches Jahr mit 47 Einsätzen, die von der aktiven Mannschaft bewältigt wurden, berichtete 1. Kommandant bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nußdorf. Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung stand zudem die Ehrung von Lorenz Wimmer und Konrad Brunner für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. 1. Vorsitzender Andreas Götzinger hielt Rückschau auf vielfältige Vereinstätigkeit in den letzten 12 Monaten.

Mit 47 Alarmierungen für die Aktiven war  2013 ein überaus ereignisreiches Jahr. Acht Mal rückten die Floriansjünger aus, um Brände zu löschen und bei 39 Einsätzen wurde technische Hilfe verschiedenster Art erbracht oder die Feuerwehrler waren als Sicherheitsabstellungen bei Veranstaltungen präsent. Bei acht, meist schweren Verkehrsunfällen wurden die Floriansjünger zur Menschenrettung und Befreiung von Verunglückten aus den Unfallfahrzeugen angefordert. Erfreulicherweise waren bei keinem der Verkehrsunfälle Tote zu beklagen. Auch musste die Wehr zu mehreren Wohnungsöffnungen ausrücken, um hilflose oder akut erkrankte Personen zu retten. Dabei kam einmal die Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdienst zu spät. Besonders gefordert waren die Aktiven beim Hochwasser Anfang Juni, das im Zuständigkeitsgebiet der Wehr zwar keine sehr großen Schäden, aber viele Einsätze zum Auspumpen von überschwemmten Kellern oder Absichern von Gebäuden, Straßen zur Folge hatte. Bei den Feueralarmen handelte es sich meist um Fehleinsätze, weil Brandmeldeanlagen Alarm schlugen, tatsächlich aber kein Feuer ausgebrochen war. Der einzige größere Löscheinsatz eines Häckslers, der auf einem Feld bei Sondermoning in Brand geraten war, konnte schnell gelöscht werden. 

Der Kommandant berichtete zudem über mehr als 40 Übungen und Fortbildungsveranstaltungen. Müller freute sich über die erfolgreiche Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“, die von 13 Nußdorfer Floriansjüngern bravourös bestanden wurde. Die Leistungsprüfung „Löschen“ absolvierten 18 Aktive mit Erfolg. 

Für die Jugendfeuerwehr waren die Jugendleistungsprüfung, die von sieben Anwärtern bestanden wurde, der Kreisjugendfeuerwehrtag in Traunreut und der Erfolg beim
Wissenstest die Höhepunkte. Auch die Ausbildung zum Truppmann wurde von zwei jungen Feuerwehrlern mit erstklassigen Ergebnissen abgeschlossen. Eine besondere Aktion für die Jugendgruppe ist alljährlich die Entgegennahme des Friedenslichts aus Bethlehem in Tittmoning. Die jungen Feuerwehrler bringen es von dort alljährlich in die Gemeinde Nußdorf.

Müller würdigte die engagierte und hervorragende Arbeit der Aktiven, die alle Herausforderungen der Einsätze ausgezeichnet bewältigt haben. Er freute sich über die Neuzugänge zur Jugendfeuerwehrler und betonte, dass Werbebanner und Imagekampagne allein nicht genügen, junge Menschen für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst zu begeistern. Das persönliche Ansprechen und eine gute, kontinuierliche Jugendarbeit seien viel wichtiger.

Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Lorenz Wimmer und Konrad Brunner ausgezeichnet. Ihnen wurde das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber und eine Ehrenurkunde überreicht. Die Auszeichnung wird vom Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann vergeben. Die Ehrung führte Kreisbrandmeister Heinz Handrick durch.

Bürgermeister Hans Gnadl gratulierte den Geehrten zur Auszeichnung und bat alle Aktiven der Nußdorfer Wehr ihren wertvollen ehrenamtlichen Dienst für das Gemeinwohl mit Engagement fortzusetzen. Der lobte die hohe Motivation und Einsatzbereitschaft der Wehr und die kontinuierliche Aus- und Fortbildung, forderte jedoch erneut dazu auf bei der Aktivenwerbung auf Frauen und Mädchen zuzugehen. Zur Sicherstellung der Tagesalarmbereitschaft und um genügend Einsatzpersonal zur Verfügung zu haben, seien Frauen im Feuerwehrdienst unverzichtbar, so Gnadl.

Andreas Götzinger, der 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereins blickte auf ein Jahr mit vielen Aktivitäten zurück. Höhepunkt war das 125. Gründungsfest bei der Nachbar-Feuerwehr in Hart. Die Nußdorfer war am Festzug mit einer fast 140 Mann starken Abordnung vertreten und gewannen deshalb den begehrten Meistpreis. Präsent war der Feuerwehrverein auch beim 150. Gründungsfest der Feuerwehr Trostberg. Als Dank für die gute Zusammenarbeit beim Bulldogtreffen 2012 lud die Schlossbrauerei Stein zu einer Besichtigung ein. Ein Erfolg waren die beiden gut besuchten Schafkopfturniere der Feuerwehr. Auch am Vereinsausflug zur Maschinenbaufirma Mayer in Tittmoning und zum Bayerischen Feuerwehrmuseum in Waldkraiburg nahmen „so viele Vereinsmitglieder, wie schon lange nicht mehr teil“, so Götzinger. Präsent war der Feuerwehrverein auch bei allen örtlichen Vereins- oder Kirchenfesten. Der Florianitag am Gedenktag des Schutzpatrons der Feuerwehren wurde mit einer Gedenkmesse in der Pfarrkirche St. Laurentius begangen. Den Stammtisch für Aktive, Förderer und Freunde, der an jedem ersten Mittwoch eines Monats im Florianistüberl im Gerätehaus stattfindet, will die Vorstandschaft künftig mit verschiedenen Aktionen, zum Beispiel einer Vorführung historischer Bilder attraktiver machen und mehr Gäste gewinnen.

Über den Stand der Vereinsfinanzen informierte 1. Kassier Markus Stöger. Das Vereinsjahr wurde mit einem kleinen Überschuss erfolgreich beendet. Der Feuerwehrverein steht damit auf einer soliden finanziellen Basis.

Zum Abschluss der Versammlung gab Andreas Göttinger einen Ausblick auf die Aktivitäten dieses Jahres. Erste Veranstaltung wird das Schafkopfrennen am 8. März sein, das für die Wertung zum „Nußdorfer Gemeindekönig“ zählt. Am 22. Juni wird die Wehr zum 10. Mal das Nußdorfer Bulldogtreffen ausrichten. Auch an den Gründungsfesten der Feuerwehren in Matzing (1.6.) und Vachendorf (10.8.) wird der Feuerwehrverein teilnehmen. 

Text und Bild: Peter Volk

Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Lorenz Wimmer (2. vo. li.) und Konrad Brunner bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nußdorf ausgezeichnet. Das  Ehrenzeichen mit Urkunde, das vom Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann vergeben wird, überreichte Kreisbrandmeister Heinz Handrick (links). Es gratulierte Nußdorfs 1. Kommandant Willi Müller (re.) 



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Einsatzreiches Jahr und viele Vereinsaktivitäten 
Aus der Jahreshauptversammlung (6.1.2013)

Nußdorf. Über ein erfolgreiches Vereinsjahr mit dem Nußdorfer Bulldogtreffen als Höhepunkt und über viele Einsätze für die aktive Mannschaft berichteten Andreas Götzinger, 1. Vorsitzender und Kommandant Willi Müller bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr.

Für Andreas Götzinger war das erste Jahr als 1. Vorsitzender des Feuerwehrvereins vom vielen Aktivitäten geprägt. Das Bulldogtreffen, zu dem mehr als 260 Oldtimer-Schlepper und rund 1500 Zuschauer kamen, war das heraus- ragende Ereignis. Götzinger würdigte alle, die zum Erfolg der Mammutveranstaltung beitrugen. Wenig Interesse fand der Vereinsausflug nach Kopfing zum Baumwipfelweg und nach Burghausen. Nur rund zwei Dutzend Vereinsmitglieder nahmen daran teil. Götzinger kündigte an innerhalb der Vorstandschaft intensiv darüber zu beraten, wie die Attraktivität des Vereinsausfluges gesteigert werden könne. Die zwei Schafkopfrennen im Frühjahr und Herbst waren jeweils sehr gut besucht. Abordnungen des Vereins nahmen an verschiedenen Gründungsfesten teil, unter anderem bei der Feuerwehr Petting und waren Gast bei der Fahrzeugweihe der Feuerwehr Chieming. Auch bei allen örtlichen Vereins- oder Kirchenfesten war die Feuerwehr präsent. Götzinger hob dabei das Gemeindefest „Nußdorf im Mittelpunkt“ hervor, dass aus Anlass des 25. Jubiläums der Wiederselbständigkeit der Gemeinde gefeiert wurde. Auch am Gemeinde- schießen, veranstaltet von der Schützengesellschaft, beteiligte sich der Feuerwehrverein. Als eine sehr stimmungs- volle und beeindruckende Feier bezeichnete Götzinger den Florianitag mit Gedenkmesse, den der Kreisfeuerwehr- verband Traunstein in München-Riem in der Patronatskirche St. Florian ausrichtete. Den Stammtisch für Aktive, Förderer und Freunde, der an jedem ersten Mittwoch eines Monats im Florianistüberl im Gerätehaus stattfindet, will die Vorstandschaft mit einem „Bonussystem“ beleben und mehr Gäste gewinnen.

Über den Stand der Vereinsfinanzen informierte 1. Kassier Markus Stöger. Das Vereinsjahr konnte aufgrund des Erfolgs des Bulldogtreffens mit einem erfreulichen Überschuss abgeschlossen werden. Der Verein steht damit auf einer soliden finanziellen Basis.

1. Kommandant Willi Müller berichtete von 31 Einsätzen, zu denen die Aktiven ausrücken mussten. Bei 24 Alarmen handelte es sich um technische Hilfeleistungen, unter anderem zur Menschenrettung bei Verkehrsunfällen. Sieben Mal gab es Feueralarm, die übrigen Einsätze betrafen Sicherheitswachen und die Verkehrslenkung und -absicherung bei Veranstaltungen, so auch beim Chiemsee-Triathlon, dessen Radrennstrecke durch das Gemeindegebiet führte. Größter Löscheinsatz war der Brand eines Wohn- und Geschäftshauses in Traunstein-Empfing. Zur technischen Hilfeleistung wurde die Wehr zu mehreren schweren Verkehrsunfällen gerufen, bei denen Schwerverletzten geholfen und eingeklemmte Personen befreit werden konnten. Erfreulicherweise gab es keine Einsätze, bei denen Menschen getötet wurden.

Der Kommandant berichtete zudem von 38 Übungen und Fortbildungsveranstaltungen sowie von verschiedenen Fachausbildungen, vom Gruppenführerlehrgang an der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried, Truppmannlehrgängen für junge Aktive, über die Maschinistenausbildung bis zum Atemschutzträger, die von den Aktiven ohne Ausnahme erfolgreich abgeschlossen wurden. Müller freute sich über die erfolgreiche Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“, die von 16 Aktiven bravourös bestanden wurde. Die Überprüfung der Kreisbrandinspektion, bei der eine Einsatzübung abgehalten wurde, ergab keine Beanstandungen.

Für die Jugendfeuerwehr waren der Kreisjugendfeuerwehrtag in Erlstätt und der Wissenstest die Höhepunkte. Eine neue Jugendgruppe wird im Frühjahr mit der Ausbildung und Vorbereitung für die Jugendleistungsprüfung beginnen. Die letzte Aktion der Jugendgruppe ist alljährlich die Entgegennahme des Friedenslichts aus Bethlehem in Tittmoning. Die jungen Feuerwehrler bringen es von dort alljährlich in die Gemeinde Nußdorf. Müller würdigte die engagierte und hervor- ragende Arbeit der Aktiven, die alle Herausforderungen der Einsätze ausgezeichnet bewältigt haben.

Bürgermeister Hans Gnadl hob in seinem Grußwort den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrler hervor und dankte für die stete Einsatzbereitschaft sowie für Ausdauer und Eifer, der aufgewendet wird, um Menschen in Not zu helfen. Kritik äußerte der Rathauschef - auch in seiner Funktion als Kreisbrandrat - zum Stand der aktiven Mannschaft. Die Zahl der Aktiven sei mit 68 Männern, davon 20 Atemschutzträgern, und sechs Jugendlichen insgesamt erfreulich, bedauerte aber auch, dass es immer noch keine Frauen und Mädchen bei der Nußdorfer Wehr gibt. Die Ausrückstärke während des Tages könne damit deutlich verbessert werden. Gnadl forderte die Führungsriege auf intensiv für Nachwuchs zu werben und insbesondere Mädchen und Frauen in den aktiven Feuerwehrdienst aufzunehmen. Frauen kategorisch auszuschließen sei nicht hinnehmbar. Er kündigte eine Initiative der Gemeindeverwaltung an, um für Frauen im Feuerwehrdienst zu werben. Ebenso sollte sich die Wehr der Werbekampagne des Landesfeuer- wehrverbandes anschließen und vor Ort Aktionen durchführen und „ein bisserl Geld in die Hand nehmen“ um Werbematerial zu beschaffen. Zudem berichtete Gnadl, dass er sich mit Nachdruck für die Einführung einer Ehren- amtskarte auch im Landkreis Traunstein einsetzen werde, um das Engagement und den Dienst der vielen freiwilligen Ehrenamtlichen in allen Vereinen - nicht nur bei der Feuerwehr – zu würdigen. Mit der Ehrenamtskarte werden unter anderem verbilligte Eintrittsgelder bei öffentlichen Einrichtungen sowie Rabatte beim Einkauf gewährt.

Zum Abschluss der Versammlung gab Andreas Göttinger einen Ausblick auf die Aktivitäten dieses Jahres. Erste Veranstaltung wird das Schafkopfrennen am Samstag, 16. Februar sein, das für die Wertung zum „Nußdorfer Gemeindekönig“ zählt. Der Florianitag wird am 4. Mai mit einer Messe in der Pfarrkirche St. Laurentius in Nußdorf gefeiert. Teilnehmen wird der Feuerwehrverein an den Gründungsfesten der Feuerwehren in Trostberg (29.6.) und Albertaich (14.7.) und insbesondere am Jubiläumsfest der Feuerwehr Hart am 28. Juli. Dort wollen die Nußdorfer mit einer großen Abordnung vertreten sein. Vorsitzender Götzinger hat dazu den „Meistpreis-Alarm“ ausgegeben und die Mitglieder zur zahlreichen Teilnahme aufgerufen. pv.

31 Einsätze, darunter 24 technische Hilfeleistungen, vor allem bei Verkehrsunfällen und zur Menschenrettung hatte die Feuerwehr Nußdorf im vergangenen Jahr zu bewältigen. Häufig wurde die Wehr zu Unfällen auf der Staatstraße 2096 sowie auf die Bundesstraße 304 gerufen. Mehrere Schwerverletzte wurden gerettet. Tote waren bei den letztjährigen Einsätzen der Wehr erfreulicherweise nicht zu beklagen. 

Über ein erfolgreiches Nußdorfer Bulldogtreffen, dass die Freiwillige Feuerwehr bereits zum neunten Mal veranstaltete, konnten sich die Vereinsvorsitzenden Andreas Götzinger (re.) und Martin Zimmermann bei der Jahreshauptversammlung freuen. Mehr als 260 Oldtimer-Traktoren und über 1500 Gäste kamen zu dem nostalgischen Schleppertreffen. Das nächste Bulldogtreffen wird 2014 veranstaltet. (Fotos: Volk)

 

 

Bilder "Nußdorfer Weinfest 2012" (31.08.12) - veranstaltet von den Nußdorfer Ortsvereinen 
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Neue Vorstandschaft bei der Feuerwehr Nußdorf
Andreas Götzinger und Martin Zimmermann zu Vorsitzenden gewählt - Martin Hofbauer als 2. Kommandant bestätigt
Aus der Jahreshauptversammlung (6.1.2012)

Nußdorf. Die Freiwillige Feuerwehr hat eine neue Vorstandschaft. Bei der Jahreshauptversammlung wurden Andreas Götzinger aus Litzlwalchen zum 1. Vorsitzenden und Martin Zimmermann jun. aus Sondermoning zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Sie treten die Nachfolge von Martin Hofbauer und Nils Israel an, die sich nicht mehr zur Verfügung stellten. Neu in die Vorstandschaft berufen wurde Michael Hofbauer als stellvertretender Kassier. Auf allen weiteren Vorstandsposten gab es keine personellen Veränderungen: Einstimmig wiedergewählt wurden Markus Stöger als 1. Kassier, Hans Parzinger als 3. Kassier und Günther Parzinger als Schriftführer. Die Fahnenabordnung besteht aus Fähnrich Helmut Knurr und den Fahnenbegleitern Andreas Niedermaier und Wolfgang Stöger. Die Vereinskasse wird von Bürgermeister Hans Gnadl und Berthold Tögel geprüft.

Die aktive Mannschaft bestätigte Martin Hofbauer als stellvertretenden Kommandant. Nach Ablauf der bisher sechsjährigen Amtszeit war die turnusgemäße Wahl erforderlich. Alle 47 an der Wahl teilnehmenden aktiven Dienstleistenden stimmten für Hofbauer, der in den letzten drei Jahren auch das Amt des 1. Vorsitzenden des Feuerwehrvereins inne hatte. In dieser Funktion blickte er in seinem Bericht auf das Vereinsjahr zurück. Höhepunkte waren der Vereinsauflug nach Berchtesgaden mit Besuch der Dokumentation am Obersalzberg und der Lokwelt in Freilassing. Eine deutlich weitere Reise einer Vereinsabordnung zusammen mit Bürgermeister Hans Gnadl führte nach Odzaci in Serbien. An die serbische Gemeinde wurde das ausgemusterte Löschgruppenfahrzeug verschenkt. Mit einer Einladung der Nußdorfer Abordnung nach Odzaci bedankte sich die serbische Gemeinde für die Fahrzeugspende. Hofbauer berichtete beeindruckt von der dreitägigen Visite und versicherte, dass das ehemalige Nußdorfer Feuerwehrauto dort dringend notwendig ist und überaus wertvolle Dienste leistet. Eine kleine Vereinsabordnung nahm am Gründungsfest der Feuerwehr Engelsberg teil. Hofbauer hätte sich hierfür mehr teilnehmende Mitglieder gewünscht. Traditionell am Florianitag wurde die Gedenkmesse für die verstorbenen Vereinsmitglieder begangen. Erfolgreich waren die zwei, gut besuchten Schafkopfrennen. Beteiligt hat sich der Feuerwehrverein an allen kirchlichen Festen und Vereinsveranstaltungen, insbesondere durch tatkräftige Mitarbeit am gemeinsamen Weinfest der Ortsvereine. Hofbauer bedauerte, dass das für 2011 geplante Nußdorfer Bulldogtreffen wegen organisatorischen und terminlichen Problemen nicht stattfinden konnte. In diesem Jahr wird es am 8. Juli ausgerichtet.

Über den Stand der Vereinsfinanzen informierte 1. Kassier Markus Stöger. Im Jahresverlauf konnte ein erfreulicher Überschuss erzielt werden. Der Verein steht somit auf einer guten finanziellen Basis.

1. Kommandant Willi Müller berichtete von 26 Einsätzen, zu denen die Aktiven ausrücken mussten. Bei 20 Alarmen handelte es sich um technische Hilfeleistungen, unter anderem zur Menschenrettung bei Verkehrsunfällen. Sechs Mal gab es Feueralarm, die übrigen Einsätze betrafen Sicherheitswachen und die Verkehrslenkung bei Veranstaltungen. Größter Einsatz des letzten Jahres war der Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Wang. Müller würdigte die engagierte und hervorragende Arbeit der 40 Aktiven, die zusammen mit weiteren 100 Feuerwehrmännern aus den umliegenden Wehren ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus verhindern konnten. Auch Brandleider Sepp Steiner jun. lobte den beherzten und umfassenden Einsatz der Feuerwehr, der für seine Familie eine überaus große Hilfe gewesen sei.

Der Kommandant berichtete zudem von mehr als 45 Übungen und Fortbildungsveranstaltungen und von den verschiedenen Fachausbildungen, vom Truppmann bis zum Atemschutzträger, die von den Aktiven erfolgreich abgeschlossen wurden. Müller freute sich über die erfolgreiche Leistungsprüfung „Löschen“, die von 15 Aktiven bestanden wurde. Für die Jugendfeuerwehr war der Kreisjugendfeuerwehrtag in Obing der Höhepunkt des Jahres. Ein gemischtes Team von Anwärtern aus Nußdorf und Vachendorf siegte beim Spielewettbewerb. Erfolgreich waren die Jugendlichen auch beim Wissenstest. Die letzte Aktion der Jugendgruppe ist alljährlich die Entgegennahme des Friedenslichts aus Bethlehem in Tittmoning. Die jungen Feuerwehrler bringen es von dort alljährlich in die Gemeinde Nußdorf.

Bürgermeister Hans Gnadl würdigte in seinem Grußwort den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrler und dankte für die stete Einsatzbereitschaft sowie für Ausdauer und Eifer, der aufgewendet wird, um Menschen in Not zu helfen. Kritik äußerte der Rathauschef - auch in seiner Funktion als Kreisbrandrat - zum Stand der aktiven Mannschaft. Die Ausrückstärke sei besonders tagsüber an Werktagen sehr problematisch. Gnadl forderte die Führungsriege auf intensiv für Nachwuchs zu werben und insbesondere Mädchen und Frauen in den aktiven Feuerwehrdienst aufzunehmen. Frauen kategorisch für den Feuerwehrdienst auszuschließen, sei nicht mehr hinnehmbar. „Die Zeichen der Zeit müssen erkannt und es muss danach gehandelt werden,“ so Gnadl. Auch an die bestehende aktive Mannschaft appellierte Gnadl sich für Einsätze zu wappnen. Stetiges Üben und fortwährende Ausbildung seien unabdingbar notwendig, um eine verlässliche und routinierte Truppe zu sein.

Mit einer Ehrenurkunde und dem Ehrenkreuz in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Anton Wimmer geehrt. Die vom Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann verliehene Auszeichnung überreichte Kreisbrandrat Hans Gnadl und würdigte Wimmers langjähriges Engagement im aktiven Dienst.

Zum Abschluss der Versammlung übergab der scheidende Vorsitzender Martin Hofbauer das Wort an den neugewählten Vereinschef Andreas Götzinger. Er gab einen Ausblick auf die Vereinsaktivitäten des Jahres. Erste Veranstaltung wird das Schafkopfrennen am Samstag, 25. Februar sein, das für die Wertung zum „Gemeindekönig“ zählt. Der Patronatstag der Feuerwehren in St. Florian in München-Riem am 4. Mai wird vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein ausgerichtet. Die Nußdorfer werden mit einer großen Abordnung daran teilnehmen. Die örtliche Gedenkfeier wird deshalb ausfallen. Das 9. Nußdorfer Bulldogtreffen wird am 8. Juli stattfinden. pv.


 

 

Andreas Götzinger und Martin Zimmermann jun.
sind die neuen Vereinsvorsitzenden der
Freiwilligen Feuerwehr Nußdorf.
Götzinger (links) wurde zum 1. Vorsitzenden und
Zimmermann (rechts) zum Stellvertreter gewählt.

 

 

 

 

 

Für 25 Jahre aktiven und ehrenamtlichen
Feuerwehrdienst wurde Anton Wimmer (links)
mit dem Bayerischen Feuerwehr-Ehrenzeichen
in Silber und einer Urkunde geehrt.
Die Auszeichnung des Freistaates Bayern
überreichte Kreisbrandrat Hans Gnadl.    





(Fotos: Volk)

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Feuerwehr Nußdorf ehrt Christian Roppert
Ereignisreiches Vereinsjahr – 33 Einsätze für die aktive Mannschaft
Aus der Jahreshauptversammlung
(6.1.2011)

Nußdorf. Christian Roppert wurde bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr für sein langjähriges Engagement als 2. Vorsitzender des Feuerwehrvereins geehrt. Roppert war neun Jahre, von 2000 bis 2009, stellvertretender Vorsitzender und ist nach wie vor mit Eifer als Gruppenführer und aktiver Feuerwehrler tätig. Vereinschef Martin Hofbauer überreichte einen schmucken Bierseidl mit einer Zeichnung des Heiligen Florian und würdigte Ropperts Verdienste für die Freiwillige Feuerwehr Nußdorf.

Hofbauer blickte mit seinem Jahresbericht auf ein ereignisreiches Vereinsleben zurück. Höhepunkte waren die beiden Veranstaltungen im Rahmen der Nußdorfer Festwoche im August. In „ausgezeichneter Zusammenarbeit mit dem Burschenverein Nußdorf“, wie Hofbauer betonte, wurde eine Mega-Schaumparty veranstaltet, zu der mehr als 1200 Besucher kamen. Die Veranstaltung sei durchwegs gelobt worden, unter anderem für den Zubringer-Service, mit dem die meist jugendlichen Besucher aus dem gesamten Landkreis in Bussen nach Nußdorf und wieder nach Hause gebracht wurden. Nicht minder erfolgreich sei die Kabarett-Veranstaltung mit „Da Huawa, da Meier und I“ gewesen, die von allen Ortsvereinen organisiert und durchgeführt wurde. Auch wenn die Feuerwehr während der Nußdorfer Festtage aus Anlass des 90. Gründungsfestes des Trachtenverein mit Sicherheitsabstellungen, Parkplatzdiensten und Verkehrslenkung jede Menge Arbeit hatte, konnten Vereinsabordnungen an den einzelnen Veranstaltungen, wie Standkonzert mit Totenehrung, Jubiläumsabend und Festgottesdienst mit Festzug teilnehmen. Auch bei den Gründungfesten der Feuerwehren Pierling und Fridolfing war eine Abordnung präsent, wenngleich sich Hofbauer mehr Beteiligung durch die Mitglieder gewünscht hätte. Ziel des Vereinsausflugs, der gemeinsam mit dem Burschenverein stattfand, war Schwaz in Tirol. Dort wurden das Silberbergwerk und ein Planetarium besucht. Beim Gemeindeschießen, veranstaltet von der Schützengesellschaft Nußdorf, holten sich die Feuerwehrler mit 649 Ringen den 2. Platz der Mannschaftswertung. Traditionell am Florianitag wurde die Gedenkmesse für die verstorbenen Vereinsmitglieder begangen. Im Anschluss fand ein Kameradschaftsabend statt. Auch beteiligte sich der Feuerwehrverein an allen kirchlichen Festen und Veranstaltungen der Ortsvereine. Über den Stand der Vereinsfinanzen informierte 1. Kassier Markus Stöger. Im Jahresverlauf konnte ein erfreulicher Überschuss erzielt werden.

1. Kommandant Willi Müller berichtete von 33 Einsätzen, zu denen die Aktiven ausrücken mussten. Bei 15 Alarmen handelte es sich um technische Hilfeleistungen, vor allem zur Menschenrettung bei Verkehrsunfällen; sieben Mal gab es Feueralarm, die übrigen Einsätze betrafen Sicherheitswachen und Verkehrslenkungen bei Veranstaltungen. Besonders einsatzintensiv war der Herbst. Innerhalb weniger Tage mussten die Floriansjünger zu vier schweren Verkehrsunfällen ausrücken. Mehrere Schwerverletzte mussten aus den Fahrzeugwracks gerettet werden. Bei einem Unfall kam die Hilfe für Feuerwehr und Rettungsdienst zu spät. Ein 24-jähriger Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Müller lobte die Aktiven für ihren engagierten Dienst. Trotz schwieriger Einsatzsituationen seien beste Arbeit geleistet und Menschenleben gerettet worden. Größter Brandeinsatz des letzten Jahres war der auf dem Gutshof in Weidboden, bei dem ein Sachschaden von mehreren Hunderttausend Euro entstand, obwohl mehr als 120 Feuerwehrler gegen das zerstörerische Feuer kämpften.

Der Kommandant berichtete, dass 50 Übungen und Fortbildungsveranstaltungen stattfanden. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich der Übungsbesuch zwar verbessert, dennoch appellierte Müller an die Aktiven, sich stetig für den Ernstfall zu schulen und zu üben. Müller freute sich über die erfolgreiche Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“, die von 24 Aktiven bestanden wurde. Hans Pöschl erarbeitete sich dabei das Abzeichen in Gold-Rot, die in Bayern höchste Auszeichnung bei Leistungsprüfungen. Sie wurde Pöschl zusammen mit der Ehrenurkunde von Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein überreicht. Sieben Buben der Jugendfeuerwehr absolvierten das Jugendleistungsabzeichen mit Erfolg und zeigten beim Wissenstest sowie beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Wonneberg ihr Können und „was sie feuerwehrmäßig auf dem Kasten haben.“

Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein forderte dazu auf, in dem Bemühen Jugendliche für den Feuerwehrdienst zu gewinnen nicht nachzulassen und die Jugendfeuerwehr mit Nachdruck zu fördern. „Die Aktiven haben ein Jahr voller Extremsituationen im Einsatz hervorragend gemeistert“, würdigte Unterstein die Dienstleistenden und zeigte seine Freude, über das große Engagement bei den Leistungsprüfungen. „Wer den Test erfolgreich besteht, der hat die Grundbegriffe intus – das zahlt sich im Einsatz aus.“ Zweiter Bürgermeister Peter Volk würdigte den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrler und dankte für die Zeit, Kraft und den Eifer, der aufgewendet wird, um Menschen in Not zu helfen. Mit der erfolgreichen Rettung mehrerer schwerverletzter Menschen bei Verkehrsunfällen im Herbst, darunter auch zwei Frauen aus der Gemeinde, habe sich die Anschaffung des neuen, über 300.000 Euro teure Einsatzfahrzeug mehr als gelohnt. Die Technik allein reiche aber nicht aus, weshalb Volk die Aktiven bat, das Übungs- und Ausbildungsangebot zu nutzen und sich so auf den Ernstfall vorzubereiten.

Zum Abschluss der Versammlung gab Vorsitzender Martin Hofbauer einen Ausblick auf die Vereinsaktivitäten des Jahres. Der Vereinsausflug wird erstmals im Frühjahr stattfinden. Als Termin ist Samstag, 2. April vorgemerkt. Das genaue Programm wird noch ausgearbeitet. Im Juli wird zum neunten Mal das Nußdorfer Bulldogtreffen veranstaltet. Vorgesehen ist auch die Teilnahme am 135. Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Engelsberg am 24. Juli. Das Schafkopfrennen wird am 12. März stattfinden. Erstmals in diesem Jahr werden die Ortsvereine aus den Siegern ihrer jeweiligen Schafkopfturniere den „Gemeinde-Schafkopf-König“ ermitteln und küren. pv.  

 
Neun Jahre war Christian Roppert (links) 2. Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Nußdorf. Für sein langjähriges, ehrenamtliches Engagement bedankte sich Vereinsvorsitzender Martin Hofbauer bei der Jahreshauptversammlung mit einem Geschenk und würdigte Ropperts Verdienste um den Feuerwehrverein. (Foto: Volk)    

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Aktion „Richtig Feuer löschen“ bei der Feuerwehr Nußdorf

Wie funktioniert ein Feuerlöscher? Warum sollten Rauchmelder in jede Wohnung?

Nußdorf. Großes Interesse fand der Aktionstag der Freiwilligen Feuerwehr zum Thema „Richtig Feuer löschen“.
30 Frauen ließen sich von 1. Kommandant Willi Müller und Brandschutzfachmann Martin Pleli erklären, welche Löschgeräte und -mittel auf dem Markt sind und im Ernstfall genutzt werden können. Pleli stellte die verschiedenen Arten von Feuerlöschern vor und erläuterte die Verwendungsmöglichkeiten einer Löschdecke erläutert. Kommandant Müller wies darauf hin, wie wichtig es ist in der eigenen Wohnung Rauchmelder zu installieren.
Die heulenden Lebensretter warnen vor gefährlichem Brandrauch und stellen sicher, dass sich Menschen, vor allem nachts wenn sie schlafen, bei einem Feuer rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Im Mittelpunkt des Aktions- tages standen die praktischen Übungen. Die Frauen konnten die verschiedenen Löschertypen, ob Pulver- oder Schaumlöscher, testen und sich die richtige Handhabung zeigen lassen. Mit Mut und Courage gingen sie auf den simulierten Küchenbrand zu und alle löschten die Flammen mit zwei oder drei Stößen aus dem Feuerlöscher.
Zum Abschluss führte Kommandant Müller das neue Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr und dessen Ausrüstung vor. Die Frauen zeigten sich begeistert und sehr interessiert und vielleicht ist das ein Anfang, dass es auch in Nußdorf schon bald die ersten Feuerwehrfrauen gibt. 

Text und Bilder: Peter Volk



  

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Nußdorfer Löschfahrzeug künftig in Odzaci / Serbien im Einsatz

Gemeinde schenkt ehemaliges, aber voll funktionsfähiges Löschgruppenfahrzeug an Hans Lauber und seine Hilfsprojekte in Odzaci / Serbien.


Nußdorf. Das ausgemusterte und 30 Jahre alte Löschfahrzeug der Feuerwehr wird künftig in Odzaci (deutsch: Hodschag) in Serbien im Einsatz sein und wertvolle Dienste leisten. Da für das ehemalige, noch vollständig funktionsfähige Einsatzfahrzeug kein Kaufinteressent gefunden wurde und zudem nur ein geringer Verkaufserlös zu erwarten war, entschied der Gemeinderat das Fahrzeug Hans Lauber, Vorstand des Heimatbundes Schloss Pertenstein, als Spende zu überlassen. Lauber wurde in Odzaci geboren und ist seit Jahrzehnten in der humanitären Hilfe für seinen Geburtsort engagiert. Er bat Nußdorfs Bürgermeister Hans Gnadl um Unterstützung und fragte an, ob die Gemeinde das ausrangierte Löschgruppenfahrzeug als Geschenk an die Feuerwehr der serbischen Stadt gebe. Das Nußdorfer Ratsgremium sprach sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für die Sachspende an die serbische Gemeinde aus. 

Vor einigen Monaten verschenkte auch die Feuerwehr Grabenstätt einen ebenfalls ausgemusterten Mannschaftstransporter an Hans Lauber. Zusammen mit dem Löschfahrzeug und einem Rettungssatz (Rettungsschere und –spreize), den die Gemeinde Nußdorf als Zugabe ebenfalls zur Verfügung stellte, ist die Feuerwehr der 40.000-Einwohner-Gemeinde im Nordwesten Serbiens nun gut ausgerüstet. Lauber berichtete, dass die Feuerwehr dort zu Verkehrsunfällen ausrücken müsse, es aber bislang an der notwendigen Ausrüstung für eine effektive und rasche Rettung von Menschen und für technische Hilfeleistungen fehlte.

Bürgermeister Hans Gnadl und 1. Kommandant Willi Müller übergaben das Fahrzeug im Beisein einer Abordnung aus Odzaci an Hans Lauber. Begleitet wurde Lauber auch von einem Filmteam des Bayerischen Fernsehens. Im Rahmen der Serie „Lebenslinien“ wird eine Biographie Laubers gedreht. Dazu wirde er vom BR-Team bei der Überführung des Nußdorfer Löschfahrzeuges nach Odzaci begleitet. Gedreht wird auch an den Stätten seiner Kindheit, wo der „Lehrer im Un-Ruhestand“ vor zehn Jahren zusammen mit seinem Mitstreiter Hans Donhauser aus Seebruck und unterstützt von vielen Gönnern und treuen Helfern aus dem Chiemgau das „Bürgerhaus von Odzaci“ als Begegnungsstätte baute. Neben der konkreten Hilfe für die Menschen seiner Heimat liegt Lauber besonders die Rettung und Erhaltung des Friedhofes am Herzen. Er selbst hat dort eine Grabstätte, denn „dahaam“ will er seine letzte Ruhe finden. Die „Lebenslinien“ des Hans Lauber werden voraussichtlich im Herbst im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.         (Text und Bilder: Peter Volk)

 

Das, bei der Feuerwehr Nußdorf ausrangierte Löschgruppenfahrzeug LF 8
einschließlich Rettungsschere und Spreizgerät wurde Hans Lauber (links)
als Spende für die Feuerwehr seiner Geburtsstadt Odzaci in Serbien überreicht.
Die Fahrzeugschlüssel übergaben Bürgermeister Hans Gnadl und 1. Kdt. Willi Müller.
 

 

Nußdorfer Löschfahrzeug wird als humanitäre Hilfe nach Odzaci in Serbien verschenkt: Die Übergabe des ausgemusterten, 30 Jahre alten, aber vollständig einsatzklaren Fahrzeuges fand vor dem Nußdorfer Rathaus statt. Im Beisein der Feuerwehrkommandanten Willi Müller und Martin Hofbauer, sowie der stellvertretenden Bürgermeister Peter Volk und Gerhard Mittermaier und Bürgermeistersgattin Anni Gnadl übergab Rathauschef Hans Gnadl (rechts) das Fahrzeug an Hans Lauber und Anton Siglreitmaier (kniend, von links) und eine vierköpfige Abordnung aus Odzaci in Serbien, wo das Fahrzeug künftig wertvolle Dienste leisten wird.    


    

Bei der Abholung des alten Nußdorfer Feuerwehrfahrzeuges wurde Hans Lauber von einem Team des Bayerischen Fernsehens begleitet. In der Serie "Lebenslinien" wird eine Biographie über den engagierten "Lehrer im Unruhestand" erstellt. Das BR-Team begleitet Lauber auch an die Stätten seiner Kindheit, unter anderem nach Odzaci (Hodschag) in Serbien.



Feuerwehr will eingetragener Verein werden

Neue Satzung - neues Löschfahrzeug - Ehrung für 25 Jahre aktive Tätigkeit
Aus der Jahreshauptversammlung am 6.1.2010


Nußdorf. Die Verabschiedung einer neuen Vereinssatzung, die Inbetriebnahme des neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 20/20 und die Ehrung langjährig aktiver Feuerwehrler waren die Hauptthemen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr.

Einstimmig von den Mitgliedern beschlossen wurden eine neue Vereinssatzung und eine Geschäftsordnung. Ziel ist es den Feuerwehrverein in das Vereinsregister eintragen zu lassen. „Wenn wir kein eingetragener Verein sind, haften die Mitglieder der Vorstandschaft mit ihrem Privatvermögen. Das kann es aber nicht sein,“ so 1. Vorsitzender Martin Hofbauer zu den Gründen, weshalb er und seine Vorstandschaft die Eintragung ins Vereinsregister wollen. Die neue Satzung lehnt sich an die Mustersatzung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern an. Zudem wurde eine Geschäftsordnung entworfen, damit verschiedene Vereinsangelegenheiten von der Vorstandschaft beschlossen werden können und nicht die Einberufung einer Mitgliederversammlung notwendig macht.

1. Kommandant Willi Müller berichtete über 43 Einsätze im letzten Jahr. Dabei handelte es sich um 31 Technische Hilfeleistungen und fünf Brandeinsätze sowie sieben Sicherheitsdienste und Verkehrsregelungen bei Veranstaltungen. Trotz Anforderung zu spektakulären und schweren Verkehrsunfällen waren erfreulicherweise keine Toten oder Schwerstverletzten zu beklagen. Die Brände, zu denen die Wehr gerufen wurde, konnten noch in der Entstehungsphase gelöscht werden und hatten relativ glimpfliche Folgen. Großalarm gab es wegen eines Gefahrgut-Austritts in einer Lagerhalle im Gewerbegebiet Aiging, doch auch dieser Einsatz wurde „sauber abgearbeitet“, so Müller. „Die Aktiven haben stets gute Arbeit geleistet und alle Einsatzanforderungen mit Bravour erledigt“, lobte der Kommandant. Als „wichtigstes Ereignis des letzten Jahres“ bezeichnete Müller die Inbetriebnahme des neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 20/20. Die Feuerwehr Nußdorf habe damit ein hochmodernes, den Bedürfnissen der Wehr angepasstes Einsatzfahrzeug ohne Schnickschnack erhalten. „Das neue Fahrzeug ist kein Spielzeug für die aktive Mannschaft“, wehrte sich Müller gegen entsprechende Äußerungen, die hin und wieder zu hören sind. Vielmehr diene das Löschfahrzeug dem Schutz der Bürger und der Schadensabwehr. Große Sorge bereitet dem Aktivenchef der mangelnde Übungsbesuch einer ganzen Reihe von Aktiven. Dabei sei mit 46 Übungen und Fortbildungsveranstaltungen ein großes Schulungsangebot offeriert worden. Insbesondere das neue Fahrzeug und dessen Ausrüstung erfordere intensive Einweisung und ständiges Üben. „Es ist kein Fahrzeug für eine auserwählte Gruppe, sondern für alle, die Jungen und die älteren, erfahrenen Feuerwehrler.“ Um eine schlagkräftige Mannschaft parat zu haben, appellierte Müller das Übungsangebot zu nutzen. Bei einer Aktivenversammlung, voraussichtlich Ende Februar, will der Kommandant die Problematik erörtern. Müller freute sich über die erfolgreiche Leistungsprüfung der „Gruppe im Löscheinsatz“, die von 20 Aktiven bestanden wurde. 1. Bürgermeister und Kreisbrandrat Hans Gnadl würdigte die Aktiven für deren ehrenamtlichen Dienst für das Gemeinwohl und für die Bereitschaft rund um die Uhr an 365 Tage im Jahr für Mitmenschen in Not da zu sein. Es freue ihn, dass die Jugend bei der Feuerwehr mitmacht und immer wieder Buben der Jugendfeuerwehr beitreten. Gnadl forderte aber auch dazu auf, interessierte Mädchen aufzunehmen und deren Mitwirkung bei der Feuerwehr möglich zu machen. Die Jugendgruppe nahm am Kreisjugendfeuerwehrtag in Traunstein teil und belegte beim Spielewettbewerb den 38. Platz von 82 Teams. Der Wissenstest wurde von sechs Anwärtern mit Bravour absolviert.

Fünf Männer wurden von Kreisbrandrat Gnadl für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt. Josef Blaim, Josef Niederbuchner, Hans Posch, Georg Schauer und Berthold Tögel wurden mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber des Freistaates Bayern ausgezeichnet. Gnadl steckte den Geehrten die Auszeichnung an die Uniformjacke und überreichte die Ehrenurkunde, die vom Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann unterzeichnet ist. Zweieinhalb Jahrzehnte aktiven Feuerwehrdienst zu leisten, viele Entbehrlichkeiten hinzunehmen und private Interessen, Familie und bei Bedarf auch den Beruf hinten anzustellen verdiene Respekt und Anerkennung.

1. Vorsitzender Martin Hofbauer blickte auf ein aktives Vereinsjahr zurück. Höhepunkt war das erfolgreiche Bulldogtreffen, zu dem über 200 Teilnehmer mit ihren Oldtimer-Traktoren und rund 1500 Besucher kamen. Ziel des Vereinsausflugs war das Dorf- und Wintersportmuseum von Markus Wasmeier in Schliersee. Auch eine Führung durch eine Whisky-Destillerie begeisterte die Teilnehmer. Tradition hat das Floriansamt, der Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Vereinsmitglieder, der am Namenstag des Feuerwehr-Schutzheiligen begangen wurde. Nach dem Gottesdienst fand ein Kameradschaftsabend statt. Veranstaltet wurden zwei Schafkopfrennen, die beide gut besucht waren. Eine 144 Mann starke Abordnung nahm am 150-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Traunstein teil, was den Nußdorfern den Meistpreis einbrachte. Besucht wurden zudem die Gründungsfeste der Feuerwehren Wonneberg und Taching. Auch beim 100. Vereinsjubiläum der Krieger- und Soldatenkameradschaft Nußdorf waren die Feuerwehrler vertreten. Zum Weinfest der Ortsvereine trug die Feuerwehr durch Auf- und Abbau des Vereinszeltes bei. Zudem waren Abordnungen des Feuerwehrvereins bei allen kirchlichen Festtagen und Veranstaltungen der Ortsvereine präsent.
Über den Stand der Vereinsfinanzen informierte 1. Kassier Markus Stöger. Im Jahresverlauf konnte ein erfreulicher Überschuss erzielt werden. Kassenprüfer Hans Gnadl bescheinigte eine vorbildliche Buchhaltung und ein solides Vereinsvermögen und empfahl deshalb in Ausrüstung oder Dienstkleidung zu investieren.
In seiner Vorschau auf die Aktivitäten dieses Jahres hob der Vereinsvorsitzende Martin Hofbauer die Teilnahme am 90-jährigen Gründungsfest des Trachtenverein Nußdorf von 5. bis 8. August hervor. Im Nachklang der Festtage wird am 14.8. zusammen mit dem Burschenverein eine Schaumparty im Festzelt veranstaltet. Besucht wird das 135-jährige Gründungsfest der Feuerwehr Fridolfing am 16. Mai. pv.

 

 Ehrenauszeichnung
 für fünf Aktive der Feuerwehr Nußdorf

 Hans Posch (oben links), Georg Schauer
 (oben rechts), Berthold Tögel (links),
 Josef Blaim (unten links) und
 Josef Niederbuchner (unten rechts)
 wurden für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst
 mit dem Ehrenzeichen des Freistaates Bayern
 ausgezeichnet.  (Fotos: Volk)


Fahrzeugsegnung und offizielle Übergabe
des neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 20/20 der Freiwilligen Feuerwehr Nußdorf


Nußdorf. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius und der Segnung durch Pfarrer Mathias Häusl wurde das neue Löschgruppenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr offiziell in Dienst gestellt. Mit dem 328.000 Euro teuren Einsatzfahrzeug geht für die Feuerwehrler ein langgehegter Wunsch in Erfüllung, denn das neue Fahrzeug ersetzt ein 30 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug LF 8.
„An den Brennpunkten des Lebens, wo es heiß zugeht und das Wasser bis zum Hals steht, brauchen wir Christus als Lebensretter“ betonte Pfarrer Häusl beim Festgottesdienst. Gebraucht werden aber auch Menschen, die mit Gott Not lindern und für Andere eintreten. Der Seelsorger wünschte, dass die Feuerwehrler stets den Ernst der Lage erkennen und tun, was Not wendet. Der heilige Florian, der Schutzpatron der Feuerwehr, der Kopf und Kragen riskiert, sich für Gott den Mund verbrannt und allen Erpressungen und Versuchungen den Glauben an Gott zu verleugnen widerstanden habe und deshalb zum Märtyrer wurde, möge den Floriansjüngern Vorbild sein. „Wenn Feuerwehrler ohne Ansehen der Person dienen und Menschen aus ihrer Not helfen, tun sie das zur Ehre Gottes“ lobte Häusl.
Nach dem Gottesdienst formierten sich die Abordnungen der Ortsvereine, benachbarter Feuerwehren sowie aus Nußdorf am Inn,  die mit Bürgermeister Josef Oberauer und Gattin gekommen war, zum Festzug. Angeführt von der Jugendblaskapelle Traunwalchen ging es zum Feuerwehrgerätehaus. Dort segnete Pfarrer Häusl das neue Löschgruppenfahrzeug und wünschte den Feuerwehrlern allzeit gute und gesunde Rückkehr von Einsatz, Ausbildung und Übung.
Bürgermeister Hans Gnadl erinnerte daran, dass vor fast genau 30 Jahren das Vorgängerfahrzeug LF 8 gesegnet wurde. Das stark veränderte Einsatzspektrum der Feuerwehren habe eine Neuanschaffung erforderlich gemacht. Mit dem neuen, modernen Löschfahrzeug stehe der Wehr derzeit das Optimum an Arbeitsgerät zur Verfügung. Gnadl machte deutlich, dass Fahrzeug und Ausrüstung kein Spielzeug für die Feuerwehr seien, wie dies hin und wieder fälschlich dargestellt wird. Vielmehr diene es dem Schutz der Bürger, zur Gefahrenabwehr, zur Hilfe von Mensch und Tier und zum Schutz von Gebäuden und Sachwerten.
242.000 Euro habe die Gemeinde Nußdorf für das neue Einsatzfahrzeug investiert, dazu wurden 86.000 Euro an staatlichen Zuschüssen gewährt. Besonders würdigte Gnadl die Familie Barwig, Eigentümer des Selberdingerheimes, die es mit einer großzügigen Spende möglich machten, für das Löschfahrzeug eine zusätzliche Sonderausrüstung zu beschaffen.
1. Kommandant Willi Müller erklärte Technik und Ausrüstung des neuen Einsatzfahrzeuges. Die wesentlichen Neuerungen im Gegensatz zum „Altfahrzeug“ bestehen im neuen Rettungssatz zur technischen Hilfe mit Schneidgerät, Spreize, Rettungszylindern und Hebekissen. Zur Ausrüstung gehört auch ein Notstromaggregat, ein pneumatischer Lichtmast sowie weitere Beleuchtungsmittel zur Ausleuchtung von Einsatzstellen. Durch einen 2200 Liter Wassertank, der Möglichkeit der Schaumzumischung und ein modernes Nebellöschsystem können Brände schneller und besser als bisher bekämpft werden.
Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein hob hervor, dass das neue Fahrzeug LF 20/20 eine deutliche Verbesserung zum Schutz der Bevölkerung darstelle. Die aktive Mannschaft forderte er auf Engagement und Motivation, die durch das neue Fahrzeug noch gesteigert wurden, in Übung und Ausbildung zu investieren, um im Ernstfall schnell und effektiv helfen zu können.
Mit der Übergabe der Fahrzeugschlüssel von Bürgermeister Hans Gnadl an Kommandant Willi Müller wurde das Löschgruppenfahrzeug offiziell in Betrieb genommen. Die Fahrzeugsegnung klang mit  einem gemütlichen Beisammensein im Bürger- und Vereinsheim aus.

Text und Bilder: Peter Volk  

 

 

 

 


Grundschule zu Besuch bei der Feuerwehr 



 

 

 

 

Ein Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr war für die 4. Klasse der Grundschule der Auftakt für die Lesenacht. Kommandant Willi Müller und sein Sohn Tobias zeigten den Buben und Mädchen das nagelneue Löschgruppenfahrzeug LF 20/20 und führten Ausrüstung und Gerätschaften vor. Dazu gab es viele neugierige Fragen der Kinder und die Feuerwehrler blieben keine Antworten schuldig. Für die Kinder besonders interessant war der, in alle Richtungen schwenkbare Lichtmast und die Ausrüstung eines Feuerwehrmannes mit einem Atemschutzgerät. Spannend wurde es, als die Feuerwehrler ein Hebekissen unter dem Auto von Schulleiterin Gabriele Willeke legten und das Fahrzeug damit einige Zentimeter anhoben. „Noch weiter, noch mehr,“ so die Anfeuerungsrufe der Kinder. „Kann man das Auto damit auch umwerfen?“ Das machten die Feuerwehrler selbstverständlich nicht. Dafür durften die Buben und Mädchen im neuen Löschfahrzeug zurück zum Gerätehaus mitfahren. Dort erklärte Kommandant Müller die weitere Ausrüstung der Wehr. Auf den Anschauungsunterricht bei den Nußdorfer Floriansjüngern, der auch die Mädchen sehr interessierte, folgte die „lange Lesenacht“ mit Übernachtung im Schulhaus. Bei so vielen interessanten Eindrücken und gutem Lesestoff kam der Schlaf in dieser Nacht jedoch etwas zu kurz. 

Text und Bilder: Peter Volk



 


Bild-Impressionen
vom 8. Nußdorfer Bulldogtreffen
5. Juli 2009

 

 

 

 

 

 

 

 

  
(Bilder: Peter Volk)

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Bilder von der Übergabe des neuen Löschfahrzeuges LF 20/20
bei der Fa. Lentner, Firefighting und Rescue Vehicles in Hohenlinden (29.5.09
)

(Bilder: Peter Volk)

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Bilder von der Besichtigung des neuen Löschfahrzeuges LF 20/20
bei der Fa. Lentner, Firefighting und Rescue Vehicles in Hohenlinden (25.5.09
)


    

 
(Bilder: Peter Volk)

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150-jähriges Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Traunstein (24.05.09)
1. Meistpreis für die Freiwillige Feuerwehr Nußdorf.

Mia san mia - und unschlagbar!
Kein Verein machte der Feuerwehr Traunstein bei seinem 150. Gründungsfest mit einer größeren Abordnung die Aufwartung als die Freiwillige Feuerwehr Nußdorf. Das brachte uns den 1. Meistpreis ein.
Wir waren insgesamt 144 Mann, einschließlich Jugendblaskapelle Traunwalchen, Festwagen und "Historischer Gruppe", die unsere alte, aus dem Jahr 1871 stammenden Pumpe präsentierte.   

 

(Bilder: Peter Volk)

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Bilder vom Besuch bei der Fa. Lentner - Firefighting und Rescue Vehicles in Hohenlinden
Rohbauabnahme des neuen LF 20/20 der Freiwilligen Feuerwehr Nußdorf (06.05.2009)
        

     

   

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>  Hohe Feuerwehr-Ehrung für Johann Pöschl
Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein (April 2009)

Johann Pöschl von der Feuerwehr Nußdorf wurde mit dem Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein für herausragende Verdienste um die Feuerwehr ausgezeichnet. Johann Pöschl wurde die Ehrengabe in Anerkennung seines langjährigen Wirkens als Atemschutzwart, Gruppenführer und Gerätewart zuteil. Verliehen wurde die hohe Feuerwehr-Ehrung im Rahmen der Dienstversammlung der Kommandanten und Stellvertreter, die zugleich Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein ist. Kreisbrandrat Hans Gnadl und Landrat Hermann Steinmaßl überreichten die Auszeichnung und gratulierten. 



Lebensretter standen für den kleinen Mathias Schlange
Typisierungsaktion im Klinikum Traunstein war ein ungeahnter Erfolg

 

   

Traunstein. Eine ungeahnte Welle der Hilfsbereitschaft hat die Typisierungsaktion "Mathias braucht Dich!" des Klinikums Traunstein und der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) am Sonntag (25.1.09) ausgelöst. Bis zum Abend hatten sich in Traunstein über 5000 Spender registrieren lassen. Viele hatten dafür in langen Schlangen vor dem Klinikum gewartet, teilweise mehr als zwei Stunden.

Schon ab dem frühen Morgen bildeten sich ein großer Menschenauflauf vor dem Haupteingang des Klinikums und der Strom der Menschen, die sich registrieren ließen, riss den ganzen Tag über nicht mehr ab. „Die Ersten waren schon um 8.30 Uhr da, obwohl die Aktion erst um 11 Uhr starten sollte“, so eine der Organisatoren. Von der Welle dieser ungeahnten Hilfsbereitschaft überwältigt zeigten sich die Organisatoren der Kinderintensivstation sowie die Eltern des kranken Mathias. Mit der Zahl von mehr als 5000 Spendern wurde die Aktion zur bislang größten Typisierungsaktion in Traunstein. Auch zahlreiche Kameraden der Feuerwehr Nußdorf und deren Partnerinnen und Angehörige ließen sich Blut abnehmen und typisieren.

Während der kleine Patient auf der Kinderstation umsorgt wurde, waren seine Eltern, Mathias und Bettina Meier die meiste Zeit im Foyer des Klinikums und versuchten mitzuhelfen, wo immer es ging. Es war ihnen anzusehen, wie sehr sie dies Anteilnahme und Hilfsbereitschaft berührte. „Am liebsten würde ich mir ein Mikrophon schnappen und einfach immer wieder Danke, Danke, Danke sagen“ sprudelte es aus der sonst zurückhaltenden Mutter heraus. „Wir haben natürlich gehofft, das viele Menschen kommen – aber das ist einfach Wahnsinn“ schüttelte auch Vater Mathias fassungslos den Kopf.   

Rund 30 Abnahmestellen im Klinikum und in der Krankenpflegeschule, die von freiwilligen Helferinnen und Helfern besetzt waren, sorgten für einen schnellen und reibungslosen Ablauf. Unterstützung leisteten die Malteser, die mit ehrenamtlichen 20 Helferinnen und Helfern bei der Registrierung sowie bei der Blutabnahme halfen. Auch die Feuerwehr Traunstein hatte alle Hände voll zu tun, um den Verkehr am und in der Nähe des Klinikums in Fluss zu halten. Über 150 Helfer arbeiteten in zwei Schichten, um die vielen Menschen zu betreuen: Pfleger und Ärzte nahmen im Akkord Blut ab, füllten Typisierungsbögen aus, schleusten die Menschen vom Eingang in den Keller zur Blutentnahme und auf der anderen Seite wieder heraus, wo es zur Stärkung Kuchen, Leberkässemmeln und etwas zu trinken gab.

Wie bereits mehrfach berichtet, leidet der drei Monate alte Mathias Meier aus Schleching an einer schweren angeborenen Erkrankung des Blut bildenden Systems. Für ihn ist die Übertragung gesunder Stammzellen die einzige Überlebenschance. Obwohl in der DKMS mehr als 1,8 Millionen als potenzielle Stammzellspender registriert sind, konnte für Mathias bislang kein "genetischer Zwilling" gefunden werden, dessen Gewebemerkmale für eine erfolgreiche Transplantation übereinstimmen. Aus diesem Grund hatte die Initiativgruppe "Mathias braucht Dich!" im Klinikum Traunstein zusammen mit der DKMS zur Typisierungsaktion aufgerufen, bei dem Spender fünf Milliliter Blut, gerade einmal so viel wie ein Stamperl Schnaps, abgenommen wurde.

Mit Landtagspräsident a. D. Alois Glück als Schirmherr sowie dem Biathlet Andi Birnbacher, der Ex-Biathletin Uschi Disl und dem Skilangläufer Tobias Angerer hat der kleine Mathias prominente Hilfe bekommen. Glück überzeugte sich persönlich vom Erfolg der Aktion. Von den Unterstützern, die im Vorfeld bereits Geld gesammelt hatten, waren Birnbacher und Angerer wegen sportlicher Verpflichtungen verhindert. Dafür ließ es sich "TurboDisl" nicht nehmen, persönlich vorbei zu schauen und sich ebenfalls für die DKMS registrieren zu lassen. Sie unterstütze die Aktion nicht nur mit ihrem Namen, sondern auch aktiv mit einer Blutspende, weil sie als Mutter selbst froh wäre, wenn für ihre Tochter ein Knochenmarkspender da wäre, wenn sie eine solche Krankheit hätte. Außerdem gebe es weltweit so viele Menschen, die eine Stammzelltransplantation brauchen.

Schirmherr Alois Glück war bei seinem Besuch überwältigt von der Resonanz. „Das ist ein großartiges Zeichen der Solidarität.“ Ein besonderes Anliegen war es ihm, sich bei den Organisatoren und den vielen freiwilligen Helfern zu bedanken. „Was hier eine kleine Gruppe junger Menschen ins Rollen gebracht hat, ist wirklich einmalig!“ All dies zeige, welch eine Kraft in unserer Gesellschaft stecke. „Nun bleibt zu hoffen, dass wir Mathias ein Retter gefunden wird.“

Mut machte auch ein Gespräch am Rande der Aktion: Robert Glasl (58) aus Schwindegg kam zur Typisierungsaktion nach Traunstein, um die DKMS zu unterstützen. Er litt selbst unter Leukämie, auch für ihn gab es vor über zehn Jahren in Dorfen eine Typisierungsaktion. Kurze Zeit später wurde in der Schweiz eine passende Spenderin für ihn gefunden. Seit zehn Jahren ist Robert Glasl wieder 100-prozentig genesen. „Mir geht es sehr gut, ich kraxle auf Berge und treibe viel Sport“, sprüht der 58-Jährige vor Lebensfreude. Seither fährt er zu solchen Aktionen wie in Traunstein, um den Leuten zu zeigen: „So eine Aktion bringt in jedem Fall etwas.“  

Neben den Blutspenden sind auch Geldspenden enorm wichtig, denn allein die Laborkosten für die Typisierung einer Blutprobe betragen 50 Euro. Deshalb waren die Initiatoren froh, dass auch viele Spenden eingegangen sind. Am Aktionstag übergab beispielsweise Bezirkskaminkehrermeister Thaddäus "Ruaß" Mußner von der Aktion Kaminkehrer aus Freilassing einen Scheck über 5000 Euro. Annemarie Hacker und Reinhard Prechtl spendeten im Namen der Dorfgemeinschaft Mering bei Teisendorf 350 Euro. Weitere Spenden sind dringend nötig! 
Wer spenden will, kann dies auf das Spendenkonto "Mathias braucht Dich!" Nummer 40066078
bei der Kreissparkasse Traunstein (BLZ 710 520 50) tun.

Text: Peter Volk
Quelle: Trostberger Tagblatt, Traunsteiner Tagblatt
Bilder: Peter Volk, Bernhard Steinberger (FF Traunstein)

>  Leistungsprüfung "Technische Hilfeleistung" im Oktober 2008
Bericht und Bilder unter "Aktive"!

 

>  Feuerwehr-Ehrenzeichen für Franz Purzeller
Ehrenkreuz in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst   (April 2008)

Bei der Dienstversammlung der Kommandanten und Stellvertreter die zugleich Jahreshauptversammlung des Kreis- feuerwehrverbandes Traunstein ist, wurde Franz Purzeller mit dem Bayerischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold ausge- zeichnet. Die Auszeichnung, die der Bayerische Innenminister Hermann verleiht, wurde Purzeller für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt.

Die hohe Feuerwehr-Auszeichnung mit Ehrenzeichen und Urkunde überreichten Landrat Hermann Steinmaßl und Kreisbrandrat Hans Gnadl an Franz Purzeller (mitte) für 40 Jahre aktiven und ehrenamtlichen Feuerwehrdienst.

> Nußdorfer Floriansjünger fit in Erste Hilfe
Aktive und Jugendfeuerwehrler absolvierten Erste-Hilfe-Grundkurs (März 2008)

28 Aktive und Anwärter der Freiwilligen Feuerwehr nahmen im Rahmen der Winterausbildung an einem acht Doppel- stunden umfassenden Erste Hilfe-Kurs teil. Für Viele war der Ausbildung eine Auffrischung bereits vorhandener Kenntnisse; für die meisten Jugendlichen der erste Erste Hilfe-Lehrgang. Ausgebildet wurden die Nußdorfer Feuer- wehrler von Robert Schnell, dem Ausbildungsleiter des Malteser Hilfsdienst in Traunstein. Er vermittelte die neuesten Vorgaben der Erste Hilfe, wie die neuen Regelungen der Herz-Lungen-Wiederbelebung oder die veränderte Ausführung der stabilen Seitenlage bei bewusstlosen Personen. Zum Abschluss der vier Kursabende konnten die Feuerwehrler die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten der Erstversorgung sehr wirklichkeitsnah üben. Die Gruppe für Realistische Unfalldarstellung (RUD) der Malteser stellte auf acht Stationen verschiedenste Notfallsituationen und Verletzungen täuschend echt nach und die Feuerwehrler konnten dabei zeigen, was sie gelernt haben. 

Nachfolgend einige Bilder vom Abschluss des Erste Hilfe-Kurses.
     

   

    

Fotos: Peter Volk

 

 


> Freiwillige Feuerwehr Nußdorf bekommt neues Löschfahrzeug 
Aus der Sitzung des Gemeinderates - Grundsatzentscheidung für Ersatzinvestition getroffen

Nußdorf. Einstimmig beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr als Ersatz für das mittlerweile 25 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug
LF 8. Eine Entscheidung über Typ und Ausrüstung des Fahrzeuges ist noch nicht gefallen. Das neue Löschfahrzeug wird rund 300.000 Euro kosten. Der Zeitplan sieht eine Inbetriebnahme zum Ende des nächsten Jahres vor.

Bürgermeister Johann Gnadl machte deutlich, dass die Ausstattung der Feuerwehr eine Pflichtaufgabe der Gemeinde sei. „Ein neues Fahrzeug ist kein Spielzeug für die Feuerwehrler, sondern dient der Sicherheit der Bürger, der Rettung von Mensch und Tier und dem Schutz von Hab und Gut.“ Dass nach einen Vierteljahrhundert eine Ersatzbeschaffung notwendig ist, sei jedem klar. Man könne die Sache noch ein bis zwei Jahre hinausschieben, doch in dieser Zeit könne am alten Fahrzeug eine größere Reparatur erforderlich werden, die einige tausend Euro verschlingt. Vernünftiger wäre es jetzt zu planen und zu bestellen, um bis Ende nächsten Jahres ein neues Löschfahrzeug zur Verfügung zu haben.

„Eine Neubeschaffung steht auf alle Fälle an“, betonte Franz Purzeller. Da die Feuerwehrler ihren Dienst freiwillig für die Allgemeinheit leisten, müsse die Gemeinde dafür sorgen, dass ein entsprechend sicheres, mit moderner Technik ausgerüstetes Fahrzeug bereit steht. Das alte Löschgruppenfahrzeug sei „kopflastig“ und schwierig zu fahren. Es sei eine Selbstverständlichkeit, dass auch Gefährdungen für die Freiwilligen weitestgehend ausgeschlossen werden. Wenn die Anschaffungskosten auf zwei Haushaltsjahre verteilt werden, sei die Finanzierung ohne Kreditaufnahme zu schaffen, meinte Purzeller. Der Finanz- und Hauptausschuss habe sich mit der Finanzierung eines neuen Lösch- fahrzeuges schon intensiv auseinander gesetzt, berichtete Reiner Weist. „Wenn Feuerwehr und Gemeinde an einem Strang ziehen, wird gewiss eine vernünftige Lösung gefunden.“ Im Etat dieses Jahres seien 70.000 € für das Fahrzeug-Fahrgestell eingeplant und im Finanzplan für 2008 sind 230.000 € für Aufbau und Ausrüstung vorgesehen, berichtete Bürgermeister Gnadl. Was den staatlichen Zuschuss betrifft, rechne man mit dem niedrigsten Satz. „Wir wollen nichts schön rechnen und freuen uns, wenn es mir ist, als erwartet“, so Gnadl. Resi Götzinger meinte, man müsse versuchen über Spendenaktionen oder von Firmen Geld für das neue Fahrzeug zu bekommen. Auch könne der Feuerwehrverein aus dem Erlös des Bulldogtreffens oder anderer Veranstaltungen etwas beisteuern. Sicher werde der Feuerwehrverein seinen Beitrag leisten und unterstützend tätig sein, so wie in der Vergangenheit auch, hob der Rathauschef hervor. „Wenn nur ein Menschenleben durch das neue Auto gerettet wird, hat sich die Investition rentiert“, so Josef Schauer. Die Gemeinde sollte aber darüber nachdenken, eine Gebührenordnung zu erlassen, um wenigstens bei einem Teil der Einsätze, zum Beispiel bei der Beseitigung einer Ölspur, den Aufwand an Mensch und Material vergütet zu bekommen. Von einer Gebührenordnung hält Josef Ippenberger nichts. „In einer Gemeinde wie der unseren, wo die Feuerwehr so hohe Bedeutung hat, sollten keine Gebühren verlangt werden.“ Auch Bürgermeister Gnadl hält dies für eine „haarige Angelegenheit“, denn im ungünstigsten Fall müsse auch ein Feuerwehrler zahlen, wenn ihm seine Wehr zu Hilfe kommt. Alois Huber sagte, den Gemeinde- finanzen täte es gut, wenn ein oder zwei Jahre keine größere Investition notwendig wäre. Zögere man die Neubeschaffung hinaus, würden zwei Fahrzeuginvestitionen für die Feuerwehr nahe aneinander rücken, denn auch das Tragkraftspritzenfahrzeug müsse in einigen Jahren ersetzt werden. Dazu sagte Bürgermeister Gnadl, dass als Ersatz dafür ein Mehrzweckfahrzeug, vorrangig für den Mannschafts- transport vorgesehen ist. Ein solches Fahrzeug koste „nur“ etwa 35.000 €. Ein neues Tragkraftspritzen- fahrzeug hingegen würde mit rund 120.000 € zu Buche schlagen. Resi Götzinger wollte wissen, ob das alte Fahrzeug verkauft werden kann. Man werde es versuchen, meinte Bürgermeister Gnadl, doch mehr als einige tausend Euro als Verkaufserlös dürfe man nicht erwarten. pv.

Zum Bild: Die Feuerwehr Nußdorf erhält ein neues Löschgruppenfahrzeug als Ersatz für das mittlerweile 25 Jahre
alte Einsatzfahrzeug. Der Gemeinderat hat dazu sein grundsätzliches „Ja“ gegeben. Rund 300.000 Euro wird die Gemeinde aufwenden. In den letzten Juli-Wochen informierten sich Feuerwehrler und Gemeinderat bei mehreren Vorführungen über in Frage kommende Fahrzeugtypen sowie Aufbauvariationen und Ausstattung eines neuen Löschfahrzeuges.
(Foto: Volk)