Brennender Häcksler durch beherztes Eingreifen schnell gelöscht
Erntemaschine bei Feldarbeiten nahe Sondermoning in Brand geraten
Einsatz am Montag, 12.8.13


Nußdorf. Durch das beherzte Eingreifen der Besatzung eines BRK-Rettungswagens und von Landwirten konnte der Vollbrand eines Feldhäckslers in Sondermoning schnell gelöst und großer Sachschaden verhindert werden. Die Sanitäter hatten einen Feuerlöscher parat und konnten den Brand gemeinsam mit Landwirten bis zum Eintreffen der Floriansjünger eindämmen. Die Feuerwehren aus Nußdorf und Chieming taten das Übrige und löschten das Feuer vollständig ab. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen der Feuerwehr mehrere Hundert Euro.

  

Zu dem Brand kam es am Montag (12.8.) gegen 15.30 Uhr. Auf einem Feld zwischen Sondermoning und Egerer sollte Stroh abtransportiert werden. Dazu wurde der Häcksler eines Lohnunternehmers eingesetzt. Aus noch unbekannten Gründen kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Im Inneren des Häckslers hatte sich Stroh entzündet und Teile der Maschine in Brand gesteckt. Der Fahrer verständigte per Notruf die Integrierte Leitstelle Traunstein. Daraufhin wurden die Wehren aus Nußdorf, Chieming, Traunreut und Traunwalchen alarmiert und die Floriansjünger eilten zur Einsatzstelle. Der beherzte Löscheinsatz, der als Erste am Brandort eingetroffenen Besatzung eines Rettungswagens und von Landwirten hatte Erfolg. Die Feuerwehr löschten die verbliebenen Glutreste mit Wasser aus Tanklöschfahrzeugen. Die Feuerwehren aus Traunreut und Traunwalchen mussten nicht mehr Eingreifen, sondern konnten noch auf der Anfahrt umdrehen und zum Gerätehaus zurückkehren. Als Brandursache vermutet die Feuerwehr-Einsatzleitung Funkenflug, vermutlich entstanden durch einen Stein, der sich am Metall der Maschine rieb.

Die Erntemaschine war nach Ablöschen der Flammen weiterhin fahrbereit. Die wenigen Quadratmeter des strohbedeckten Feldes, die durch das Feuer versenkt wurden, wässerte die Feuerwehr kräftig ein, um eine nochmalige Entzündung zu verhindern. pv.

 

Text und Fotos: Peter Volk