J u g e n d f e u e r w e h r

Erstmals Christbaumaktion: Jugendfeuerwehr sammelt und entsorgt ausgediente Christbäume

Ausgediente Christbäume sammelte die Jugendfeuerwehr Nußdorf am vergangenen Samstag bei einer erstmals durchgeführten Aktion. Fast 100 Bäume wurden gegen eine kleine Spende abgeholt, gehäckselt und somit fachgerecht entsorgt. Die Spenden kommen der Jugendarbeit der Feuerwehr zugute, der zurzeit 17 Buben und Mädchen angehören, so viele wie nie vorher.

Gefördert wurde mit der Aktion auch die Kameradschaft und Gemeinschaft der jungen Feuerwehranwärter. So wurde mittags gemeinsam Chili con Carne gekocht und nach Ende der Christbaumaktion köstlicher Schokoladenpudding verzehrt. „So manche Mutter hätte wohl verwundert gestaut, wie talentiert die Buben den Abwasch erledigt haben“, schmunzelte  1. Kommandant Martin Hofbauer. Jugendwart Thomas Huber freute sich, dass fast alle Jugendfeuerwehrler mitwirkten und mit viel Spaß und Freude dabei waren. 


Text und Bilder: Peter Volk   

Nußdorfer Buben beim Kreisjugendfeuerwehrtag  (Juli 2014)
Jugendteam aus Tacherting siegte  -  Team „Nußdorf-Chieming“ auf  26. Platz

Spiel, Spannung und ein Spielewettbewerb bei dem Teamarbeit, Kameradschaft und der olympische Gedanke „Dabeisein ist alles“ im Vordergrund stehen – das ist der Kreisjugendfeuerwehrtag, zu dem heuer 500 Buben und Mädchen aus den Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein in Peterskirchen zusammen kamen. Mit dabei auch zwei Buben der Feuerwehr Nußdorf die zusammen mit vier Jugendlichen der Feuerwehr Chieming ein Team bildeten. Bei herrlichem Sommerwetter machte das große Jugendtreffen doppelt Spaß und auch wenn die Siegertrophäen nur zweitrangig waren, war der Jubel groß, als die vier Buben und zwei Mädchen der Gruppe „Tacherting 1“ zum Sieger des Spielewettbewerbs gekürt wurden. Mit nur 136 Fehlerpunkten siegten die Tachertinger souverän vor dem Mixed-Team „Ruhpolding/Taching am See“ (155 Pkt.) und den Mannschaften Traunstein 1 und Tacherting 2, die punktgleich (157 Pkt.) den 3. Platz belegten. Das Chieming-Nußdorf-Team belegte den 26. Platz unter 82 teilnehmenden Mannschaften.

Zum Auftakt marschierten die Mannschaften auf das Wettbewerbsgelände nördlich der Pfarrkirche. Dort wurden sie von Kreisbrandrat Hans Gnadl, Landrat Siegfried Walch, Johann Hellmeier, 1. Bürgermeister der Gemeinde Tacherting und Schirmherr des Jugendtages, zahlreichen Bürgermeistern aus dem Landkreis sowie Stephan Hellmuth, Kreisjugendwart der Feuerwehren begrüßt.

Auf dem Spieleparcours hatten die sechsköpfigen Jugendteams anspruchsvolle wie spielerische Aufgaben zu erledigen, bei denen Geschicklichkeit und Zusammenarbeit von Nöten war, um erfolgreich zu sein, aber das berühmte Quäntchen Glück auch nicht fehlen durfte. Zuerst mussten zwei Teammitglieder einen Kübel Wasser in einem Schubkarren über einen mit Löchern, Kanten und „Fallen“ präparierten Holzbalken schieben und anschließend das noch verbliebene Wasser in einen C-Schlauch einfüllen. Der Schlauch wurde daraufhin von einem Jugendlichen über die Schulter abgerollt, um das Wasser am anderen Ende in einer Kübelspritze sammeln zu können. Dann hieß es kräftig pumpen, damit ein weiterer Mitspieler am Strahlrohr fünf, auf Pylonen gelagerte Tennisbälle herunterspritzen konnte. Mit Punkten bewertet wurde die Schnelligkeit, aber auch ob das „Löschziel“ – in diesem Fall das „Wegspritzen“ der Tennisbälle gelang.

Bürgermeister Johann Hellmeier würdigte die aktive Mannschaft und den Feuerwehrverein Peterskirchen, die den Jugendtag bestens organisiert hatten und perfekt durchführten. Der Tachertinger Rathauschef rief die Jugendlichen auf der Feuerwehr die Treue zu halten und den Schwung aus der Jugendarbeit mit in den aktiven Dienst zu nehmen. „Die Gesellschaft braucht euch, macht weiter so und haltet zusammen“, appellierte Landrat Siegfried Walch an die Buben und Mädchen. Was Gemeinschaft, Zusammenhalt und Teamarbeit bewirken können, werde beim Jugendtag deutlich. Der Landkreis Traunstein sei dankbar, wenn junge Leute ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen und bereit sind, sich in ihrer Freizeit für den Dienst bei der Feuerwehr und das Allgemeinwohl zu engagieren. Stephan Hellmuth, Fachkreisbrandmeister für die Jugendarbeit, würdigte das Engagement der Jugendwarte in den Feuerwehren sowie die Zeit und Energie, die sie für ihre Jugendgruppen aufbringen. Ohne deren vorbildlichen Einsatz sehe es für die Zukunft der Feuerwehren düster aus.

Zum Abschluss des Jugendtages nahmen Bürgermeister Johann Hellmeier und Kreisbrandrat Hans Gnadl die Siegerehrung vor und überreichten Pokale an die Siegerteams. Die vier Buben und zwei Mädchen der Siegergruppe aus Tacherting konnten zudem den Wanderpokal des Kreisfeuerwehrverbandes entgegennehmen. Sie dürfen diesen auch behalten, denn in der 29-jährigen Geschichte des Jugendtages siegte Tacherting bereits zum dritten Mal. Zum Abschluss übergab Josef Steckermeier, 2. Kommandant der Feuerwehr Peterskirchen und Cheforganisator des Jugendtages zusammen mit der Peterskirchener Feuerwehrjugend den Jugendwimpel des Kreisfeuerwehrverbandes an die Feuerwehr Lampoding. Dort findet im nächsten Jahr der 30. Kreisjugendfeuerwehrtag statt. pv.

Simon Huber und Andreas Hunglinger beim Spielewettbewerb

Text und Bilder: Peter Volk

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Sieben Feuerwehr-Anwärter mit Jugendleistungsspange ausgezeichnet  (Oktober 2013)

Nußdorf/Traunreut. Erfolg für 31 Buben und Mädchen der Jugendfeuerwehren aus der Stadt Traunreut und der Gemeinde Nußdorf: Die Anwärter unterzogen sich der Jugendleistungsprüfung und alle bestanden die erste große Prüfung in der Laufbahn eines aktiven Feuerwehrlers. Jeweils sieben Anwärter der Feuerwehren Nußdorf und Traunreut, fünf Jugendfeuerwehrler aus Pierling, jeweils vier junge Floriansjünger der Wehren Stein und Matzing sowie zwei Jugendliche aus Traunwalchen wurden für ihr Können und Wissen mit der Jugendleistungsspange ausgezeichnet. Zwei Anwärter der Feuerwehr Traunreut unterzogen sich zudem dem Leistungstest zur „Jugendflamme“ – dem Ausbildungsnachweis der Deutschen Jugendfeuerwehr. Von der Feuerwehr Nußdorf konnten sich Moritz Berger, Philip Block, Florian Czogalla, Simon Huber, Andreas Hunglinger, Michael Mörtl und Andreas Niederbuchner über ihren Erfolg und die Überreichung der Jugendleistungsspange freuen.   

Auf zehn Stationen zeigten die Jugendlichen an praktischen Übungen und in der Theorie ihr Können und Wissen. Das Zielwerfen mit einem Leinenbeutel, das Zusammenkuppeln von 90 Meter Schlauch innerhalb eines Zeitlimits, das Ausrollen eines C-Schlauches innerhalb eines festgesetzten Bereichs, das Kuppeln von Saugschläuchen sowie das Zuordnen von Ausrüstungsgegenständen sind unter anderem Bestandteil der Prüfung. Zudem musste in nur 40 Sekunden ein Rettungsknoten geknüpft und in nur 10 Sekunden ein Mastwurf angelegt werden.

Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein lobte die durchwegs guten Prüfungsergebnisse, gratulierte den Feuerwehranwärtern zum Erfolg und freute sich, dass in seinem Zuständigkeitsbereich - dem Inspektionsbereich Traunstein Land 5 in der Landkreismitte - eine so große Zahl junger Menschen bei den Feuerwehren aktiv werden. Die Jugendleistungsprüfung sei ein erster wichtiger Schritt und bilde die Grundlage für jede weitere Feuerwehrausbildung. Unterstein forderte die Jugendlichen auf, den Feuerwehren als aktives Mitglied die Treue zu halten. Besonderen Anteil am guten Abschneiden der Prüflinge haben die Ausbilder und Jugendwarte in den einzelnen Wehren, die die Jugendlichen mit viel Engagement auf die Leistungstests vorbereitet haben, betonte Unterstein. Die Prüfung wurde von den Schiedsrichtern Wolfgang Falkinger, Karl- Heinz Handrick , Willi Müller, Walter Rosmann, Stefan Reichelt und Josef Walter kritisch beäugt. Dies war vermutlich einer der Gründe für die Nervosität der Mädchen und Buben bei ihrem ersten großen Feuerwehrleistungstest und die Ursache für den einen oder anderen Fehler. Dennoch bestanden alle die anspruchsvolle Prüfung. pv. 

Fotos: Volk 

Freude bei der Nußdorfer Jugendfeuerwehr
Gemischtes Team der Feuerwehren Nußdorf und Vachendorf
siegt beim Kreisjugendfeuerwehrtag        
(10.7.11)

Obing. Sport, Spiel, Spannung und ein Wettstreit, bei dem Kameradschaft, Teamgeist, Geschicklich- keit und das berühmte Quäntchen Glück nötig sind, um zu gewinnen – so lässt sich der Kreisjugend- feuerwehrtag in einem Satz beschrieben. Über 500 Buben und Mädchen aus den Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein kamen heuer zu den alljährlich stattfindenden Jugendtreffen in Obing zusammen. Ganz nach dem olympischen Motto „Dabei sein ist Alles“ steht ein Spielewettbewerb im Mittelpunkt, beim dem Gaudi und Freude an der Gemeinschaft im Vordergrund stehen und weniger Siegerehren und Pokal. Dennoch war der Jubel groß, als das gemischte Team aus Nußdorf und Vachendorf als Sieger des Spielewettbewerbes bekannt gegeben wurde. Die sechs Buben aus den beiden Jugendfeuerwehren siegten mit deutlichem Punkteabstand vor der Jugendgruppe „Traunreut 1“ und dem Team „Kirchheim 3“.

Insgesamt 79 Teams, darunter auch zwei Jugendgruppen des THW Traunreut, nahmen an der „Jugendfeuerwehr-Spiele-Olympiade“ teil. Angeführt von der Jugendblaskapelle Obing marschierten die Mannschaften zum Auftakt auf den Vorplatz des Feuerwehr-Gerätehauses ein, wo die Begrüßung stattfand und der Jugendtag offiziell eröffnet wurde. Auf dem Spieleparcours am Feuerwehrgerätehaus Obing hatten die sechsköpfigen Jugendteams und deren Gruppenführer mehrere Stationen zu durchlaufen. Beim ersten Spiel musste ein, von den Schiedsrichtern vorgegebenes Längenmaß auf einem Brett markiert werden - selbstverständlich ohne irgendwelche Hilfsmittel. Wer die Entfernung am besten geschätzt und aufgezeichnet hatte, bekam die meisten Punkte. Bei der zweiten Station mussten die Buben und Mädchen einen Tischtennisball durch einen Feuerwehrschlauch „transportieren“. Keine leichte Aufgabe für die Gruppen, denn der Ball musste mühsam, Zentimeter um Zentimeter, durch den Schlauch gedrückt werden. Besonders findige Teams versuchten den Schlauch aufzublasen und ihm so Fülle zu geben, was bei kräftigen „Schlauchbläsern“ auch den gewünschten Erfolg brachte. Anschließend musste der C-Schlauch aufgerollt werden. Am Ende durfte der Abstand zwischen den Kupplungen nicht mehr als zehn Zentimeter betragen. Wenn doch, gab es Punkte- abzug. Beim dritten Spiel musste die Teams Wasser aus der Kübelspritze in einen Eimer umpumpen. Gehalten von einem, in einer Schubkarre sitzendem Gruppenmitglied ging es durch einen Slalom- parcours, über eine Wippe und eine kleine Schanze in flotter Fahrt zum Ziel, wo das Wasser in einen weiteren Eimer umgefüllt wurde. Wer das meiste Wasser ins Ziel brachte, bekam die auch die meisten Punkte. Als zusätzliche Aufgabe waren Fragen zu beantworten, die bewusst so gestellt wurden, dass die Teams, ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd, bei Kameraden recherchieren und nachfragen mussten, um die richtige Antwort geben zu können.

Neben den Spielen, die auch den Zuschauern viel Spaß machten, gab es ein umfangreiches Programm mit der Ausstellung der neuesten Löschfahrzeuge  der Feuerwehren Engelsberg, Rabenden und Ruhpolding, Übersee und Waging. Umfassende Informationen gab es am Stand der Polizei, die unter anderem über die Verwendung von Sonderrechten informierte und auf die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr hinwies. Die Wasserwacht Ortsgruppe Obing stellte sich vor und die Fachgruppe „Absturzsicherung“ der Feuerwehr Obing demonstrierte ihre Arbeit am Schlauchturm des Gerätehauses. Die Feuerwehr Obing als Ausrichter des Jugendtages legte größten Wert auf Jugendschutz und wollte mit der Veranstaltung ein Zeichen gegen Alkoholmissbrauch setzen. So gab es keinerlei alkoholische Getränke, was aber auch kein Problem darstellte.

Stellvertretender Landrat Georg Klausner freute sich über die Begeisterung der Jugendlichen und an der Feuerwehr. Der Feuerwehr-Jugendtag sei eine gute Gelegenheit, die Einsatzbereitschaft und das Engagement junger Menschen für die Feuerwehren und den Dienst an der Allgemeinheit publik zu machen. „Gewonnen haben alle, die am Feuerwehrtag teilnehmen und Kameradschaft und Freundschaft erleben.“ Stimmkreisabgeordneter Klaus Steiner lobte das ehrenamtliche Mitwirken der Jugendlichen in den Feuerwehren und sich ausbilden lassen, um im Notfall für andere da zu sein. Steiner hob besonders das Engagement der Jugendwarte hervor, die viel Energie und Zeit für ihre Schützlinge aufbringen. Franz Parzinger, 1. Bürgermeister der Stadt Traunreut und Sprecher der Kommunen im Landkreis Traunstein bezeichnete den alljährlich stattfindenden Kreisjugendfeuerwehrtag als „tolle Einrichtung und wunderbare Sache“, bei der Teamarbeit und Kameradschaft als wichtige Werte des Gemeinwohls erfahrbar sind. Hans Thurner, 1. Bürgermeister der Gemeinde Obing und Schirmherr der Veranstaltung, sagte, er sei überwältigt von der großen Zahl an Teilnehmern, die zu dem Jugendtreffen gekommen sind. Um die Zukunft der Feuerwehren müsse man sich angesichts des großen Interesses der Jugendlichen keine Sorgen machen. „Der Leitspruch der Feuerwehren „Helfen in Not ist unser Gebot“ sei eine schöne Aufgabe. Allen, die an der Erfüllung tatkräftig und ehrenamtlich mitwirken, gebühre Respekt und höchste Anerkennung.

Thurner nahm am Ende des fünfstündigen Wettbewerbes zusammen mit Kreisbrandrat Hans Gnadl und Kreisjugendwart Florian Reiter die Siegerehrung vor und überreichte Pokale an die drei erstplatzierten Teams. Die Siegergruppe aus Nußdorf und Vachendorf durfte zudem den Wanderpokal des Kreisfeuerwehrverbandes in Empfang nehmen. Reiter würdigte die hervorragende Organisation des Jugendtages durch die Aktiven der Feuerwehr Obing und den Feuerwehrverein. Zum Abschluss des Jugendtreffens übergab die Feuerwehr Obing den Jugendwimpel des Kreisfeuerwehrverbandes an die Freiwillige Feuerwehr Erlstätt. Dort findet im nächsten Jahr der 27. Kreisjugendfeuerwehrtag statt.

Text und Bilder: Peter Volk

    Fotos: Volk  

 

Jugendgruppe absolvierte Wissenstest
Nußdorfer Buben zeigten ihr Können und ihren Ausbildungsstand (29.11.2010) 

416 Buben und Mädchen aus den Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein, darunter auch sieben Buben der Freiwilligen Feuerwehr Nußdorf nahmen am diesjährigen Wissenstest teil und beendeten damit das Ausbildungsjahr der Feuerwehranwärter. Von den 416 „Prüflingen“ bestanden 169 Jugendliche die Stufe 1 des Tests, 143 die Stufe 2, 74 die Stufe 3 und 30 Buben und Mädchen die höchste Stufe 4. Kreisjugendwart Florian Reiter freute sich über die große Resonanz, die der Wissenstest auch in diesem Jahr wieder fand, musste aber feststellen, dass rund 80 Jugendliche weniger als im Vorjahr zum Wissenstest kamen. Dieser Rückgang an Teilnehmer müsse nicht beunruhigen, sei aber ein Hinweis, dass die Nachwuchswerbung der Feuerwehren aktiv betrieben werden müsse, um die Zukunft der Feuerwehren zu sichern. Der Kreisjugendwart bescheinigte allen Teilnehmern eine hervorragende Ausbildung. Dies sei an den guten Ergebnissen der Prüfungsteilnehmer erkennbar gewesen. Der alljährliche Test gibt den Jugendfeuerwehrlern die Möglichkeit ihre, während des Jahres erlernten Kenntnisse und Fertigkeiten zu überprüfen.

Aufgeteilt auf die vier Inspektionsbereiche des Landkreises fand der Wissenstest in den Feuerwehrgerätehäusern in Grassau, Waging am See, Trostberg und Traunreut statt. Die meisten Teilnehmer gab es im Inspektionsbereich Traunstein Land 3, der den östlichen Landkreis von Asten im Norden bis Petting im Süden und die Wehren rund um Waginger und Tachinger See umfasst. Im Gerätehaus in Waging traten 135 Jugendfeuerwehrler an, dicht gefolgt vom nördlichen Landkreis, dem Inspektionsbereich Land 4, wo sich 121 Buben und Mädchen dem Wissenstest unterzogen. Zu den 88 Teilnehmern aus der Landkreismitte mit den Feuerwehren rund um Traunstein und Traunreut (Land 5) gehörten auch die sieben Nußdorfer Jugendfeuerwehrler. Den Leistungstest bestanden: Mathias Angermeir, Andreas Osenstätter, Florian Osenstätter und Sebastian Osenstätter, Franzi Schützinger, Thomas Trippen und Siegfried Weber. Sie traten im Feuerwehrgerätehaus Traunreut zum Wissenstest an. 72 Jugendliche aus den Feuerwehren im Süden des Landkreises mit Achental und Trauntal (Land 2), trafen sich in Grassau zum Test. Im Mittelpunkt des Wissentests, der bundesweit im Rahmen der Grundlagenausbildung der Jugendfeuerwehren durchgeführt wird, stand in diesem Jahr das Thema „Brennen und Löschen“, vor allem der Feuerlöscher und dessen richtige Handhabung. Im theoretischen Teil der Prüfung waren Fragen zu beantworten. So wurde unter anderem gefragt, welche Arten von Feuerlöschern es gibt, wie sich die Brandklassen gliedern und woran sich erkennen lässt, dass ein Feuerlöscher zur Bekämpfung von Flüssigkeitsbränden geeignet ist? Im praktischen Prüfungsteil mussten die Jugendlichen die Inbetriebnahme und die richtige Handhabung eines Feuerlöschers erläutern. Zudem musste ein Mastwurf – ein feuerwehrspezifischer Knoten - am Saugkorb angelegt werden.

Beim Wissenstest gehe es nicht darum, einen Prüfungsbesten zu küren oder eine Auszeichnung zu vergeben, sondern den Anwärtern die Möglichkeit zu geben ihren Wissensstand festzustellen, erklärte Kreisjugendwart Reiter das Ziel des Wissenstests. Dennoch gingen die Teilnehmer nicht leer aus. Die Absolventen der Stufen 1 bis 3 erhielten Abzeichen in Bronze, Silber und Gold. Ein Abzeichen in Bronze wurde in diesem Jahr 169 Mal vergeben, Silber gab es für 143 Jugendliche und über Gold freuten sich 74 Buben und Mädchen. Bei Erreichen der Stufe 4, der höchstmöglichen Kategorie, wird den Jugendlichen eine schmucke Urkunde überreicht, jedoch nicht unmittelbar nach dem Wissenstest, sondern bei der Jahreshauptversammlung ihrer Heimat-Feuerwehr, um damit die Bedeutung der erfolgreichen Teilnahme entsprechend zu würdigen. 30 Jugendfeuerwehrler erreichten heuer diese höchste Wissenstest-Auszeichnung. pv.     /  Fotos: Peter Volk   

   

            

Mit „Jugendspange“ und „Jugendflamme“ ausgezeichnet
23 Feuerwehranwärter aus Nußdorf, Traunreut und Stein bestanden Leistungsprüfungen (12.3.10)

Traunreut/Nußdorf. Premiere bei den Feuerwehren im Landkreis Traunstein: Acht Buben der Traunreuter Wehr sind im gesamten Landkreis die ersten Anwärter, die die Leistungsprüfung zur Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr mit Erfolg ablegten.
Weitere 15 Jugendfeuerwehrler, darunter sieben Buben aus Nußdorf, sowie aus Traunreut und Stein absolvierten die Jugendleistungsprüfung mit Bravour und wurden dafür mit der Jugendspange ausgezeichnet.

Artur Bäcker, Mathias Bieber, Stephan Kail, Alexander Kohl, Maximilian Künzner, Philipp Schenk, Matthias Urban und Peter Wendlinger von der Jugendfeuerwehr Traunreut sind die Ersten im Landkreis Traunstein, die sich als Symbol für umfassendes Fachwissen und Fertigkeiten die Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr an die Dienstkleidung heften dürfen. Die acht Buben, alle zwischen 15 und 17 Jahre alt, unterzogen sich der Prüfung der Stufe 1 und zeigten ausgezeichnete Leistungen, wie Kreisbrandmeister Josef Walter bestätigte. Bestandteile der Prüfung sind die Zusammensetzung eines Notrufes, die Anfertigung von Knoten und Stichen, die im Feuerwehrdienst alltäglich gebraucht werden und die Durchführung von drei feuerwehrtechnischen Aufgaben. Weitere 60 Jugendfeuerwehrler aus dem Landkreis stehen auf der Anmeldeliste. Sie wollen in den nächsten Monaten zur der Prüfung antreten und sich das Jugendflamme-Emblem holen.

Voraussetzung, um sich für die Prüfung zur Jugendflamme zu qualifizieren, ist die erfolgreiche Teilnahme an der Leistungsprüfung zur Jugendspange. Diesen Leistungstest bestanden die sieben Buben der Feuerwehr Nußdorf: Andreas Osenstätter, Florian Osenstätter und Stefan Osenstätter, Josef Schneider, Josef Seehuber, Franzi Schützinger und Thomas Trippen. Erfolgreich waren auch Philipp Egger, Sebastian Grill, Nicole Neubauer und Sarah-Carina Walcher von der Feuerwehr Stein, ebenso Markus Kania, Andreas Malyssek, Simon Schmalzgruber, Lisa Schwarzer und Tamara Stang von der Jugendfeuerwehr Traunreut. Auf zehn Stationen bewiesen die Jugendlichen ihr Können. Das Zielwerfen mit einem Leinenbeutel, das Zusammenkuppeln von 90 Meter Schlauch innerhalb eines Zeitlimits, das Ausrollen eines C-Schlauches innerhalb eines festgesetzten Bereichs, das Kuppeln von Saugschläuchen sowie das Zuordnen von Ausrüstungsgegenständen sind unter anderem Bestandteil der Prüfung. Zudem musste in nur 40 Sekunden ein Rettungsknoten geknüpft und in nur 10 Sekunden ein Mastwurf angelegt werden.

Kreisjugendwart Florian Reiter lobte die durchwegs guten Prüfungsergebnisse und gratulierte den Feuerwehranwärtern zum Erfolg. Die Jugendleistungsprüfung sei ein erster wichtiger Schritt und bilde die Grundlage jeder weiteren Feuerwehrausbildung. Reiter forderte die Jugendlichen auf, der Feuerwehr als aktives Mitglied die Treue zu halten. „Wir brauchen jeden Mann und jede Frau, denn immer weniger junge Menschen sind bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren.“ Maßgeblichen Anteil am guten Abschneiden der Prüflinge haben die Ausbilder und Jugendwarte der einzelnen Wehren, die die Jugendlichen mit viel Engagement auf die Leistungstests vorbereitet haben, betonte Reiter. Die Nußdorfer Prüfungs- teilnehmer wurden von Sebastian Schauer, Tobias Müller und Mathias Mayer durch intensives Üben auf die Leistungsprüfung vorbereitet. 

Außer vom Kreisjugendwart wurde die Prüfung von den Schiedsrichtern Wolfgang Falkinger, Karl-Heinz Handrick, Willi Müller, Walter Rosmann, Ingo Klepke und Josef Walter kritisch beäugt. Dies war vermutlich einer der Gründe für die Nervosität der Mädchen und Buben bei ihrem ersten großen Feuerwehrleistungstest und die Ursache für den einen oder anderen Fehler. Dennoch bestanden alle die anspruchsvolle Prüfung. pv.


Zum Bild:
In nur zehn Sekunden einen Mastwurf um den Ansaugstutzen an der Vorbaupumpe anlegen – das ist
eine der Aufgaben der Jugendleistungsprüfung, die auch Andi Osenstätter von der Feuerwehrjugend Nußdorf ausführen musste. Schnelligkeit und exaktes Arbeiten sind gefragt, um volle Punktzahl zu erhalten und gegen die Stoppuhr des Schiedsrichters, hier Ingo Klepke, der 1. Kommandant der Feuerwehr Traunreut, bestehen zu können.  Fotos: Volk    

Weitere Bilder von den Nußdorfer Anwärtern bei der Jugendleistungsprüfung:



   



Nußdorfer Feuerwehrjugend beim Wissenstest 2009
(Dezember 2009)

Sechs Buben der Feuerwehr Nußdorf haben den Wissenstest 2009 absolviert:
vordere Reihe von links: Franz Kroiß, Mathias Angermeir, Florian Osenstätter.
hintere Reihe von links: Sebastian Osenstätter, Felix Obermayer, Siegfried Weber jun.
Mit auf dem Bild die Ausbilder und Gruppenbegleiter Tobias Müller (li.) und Sebastian Schauer (re.)

501 Jugendfeuerwehrler beim Wissenstest 

501 Buben und Mädchen aus Jugendfeuerwehrgruppen im Landkreis Traunstein, darunter sechs Buben der Feuerwehr Nußdorf, nahmen am diesjährigen Wissenstest teil und beendeten damit das Ausbildungsjahr der Feuerwehranwärter. Der alljährliche Test gibt den Buben und Mädchen die Möglichkeit ihre während des Jahres erlernten Kenntnisse und Fertigkeiten zu überprüfen. Über die überaus große Resonanz, die der Wissenstest in diesem Jahr fand, freute sich besonders Kreis- jugendwart Florian Reiter und bescheinigte allen Teilnehmern eine hervorragende Ausbildung, was an den guten Ergebnisse des Tests erkennbar war. 

Aufgeteilt auf die vier Inspektionsbereiche des Landkreises fand der Wissenstest in den Feuerwehr- gerätehäusern in Traunstein, Trostberg, Grabenstätt und Fridolfing statt. Die meisten Teilnehmer gab es im Inspektionsbereich Land 4, den nördlichen Bereich des Landkreises. Dort traten 157 Jugend- feuerwehrler an, dicht gefolgt vom östlichen Landkreis, dem Inspektionsbereich Land 3, wo sich 155 Buben und Mädchen dem Wissenstest unterzogen. 105 und 84 Teilnehmer waren es im Süden - im Achental und Trauntal (Land 2) - beziehungsweise in der Landkreismitte bei den Feuerwehren rund um Traunstein und Traunreut.

Der Test, der bundesweit im Rahmen der Grundlagenausbildung der Jugendfeuerwehren durchgeführt wird, stand in diesem Jahr unter dem Schwerpunktthema „Organisation der Feuerwehren und Jugendschutz.“ Im theoretischen Teil des Tests waren Fragen zu beantworten. So wurde zum Beispiel nach dem Unterschied von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr gefragt, oder was unter „Abwehrendem Brandschutz“ und „Technischer Hilfeleistung“ zu verstehen ist. Fragen, die den Jugend- schutz betrafen, lauteten zum Beispiel: Ist Kindern und Jugendlichen der Genuss von Tabakwaren in der Öffentlichkeit gestattet und welche Folgen das Rauchen haben kann?

Bei Aufgabe 2 musste den fünf Brandklassen (A bis E) insgesamt zwölf Stoffe zugeordnet werden. Die Buben und Mädchen mussten unter anderem wissen, dass Stadtgas der Brandklasse C zuzuordnen ist. Fachwissen und praktische Fertigkeiten waren bei Aufgabe 3 notwendig. Dabei mussten Knoten und Stiche vorgeführt werden, die zum Aufziehen von Geräten beherrscht werden müssen, zum Beispiel ein Mastwurf mit Halbschlag mit denen ein Strahlrohr über Leitern in ein oberes Stockwerk gezogen werden kann.

Beim Wissenstest gehe es nicht darum, einen Prüfungsbesten zu küren oder eine Auszeichnung zu vergeben, sondern den Anwärtern die Möglichkeit zu geben ihren Wissensstand festzustellen, erklärte Kreisjugendwart Reiter das Ziel des Wissenstests. Dennoch gingen die Teilnehmer nicht leer aus. Die Absolventen der Stufen 1 bis 3 erhielten Abzeichen in Bronze, Silber und Gold. Ein Abzeichen in Bronze wurde in diesem Jahr 213 Mal vergeben, Silber gab es für 136 Jugendliche und über Gold freuten sich 119 Buben und Mädchen. Bei Erreichen der Stufe 4, der höchstmöglichen Kategorie, wird den Jugendlichen eine schmucke Urkunde überreicht, jedoch nicht unmittelbar nach dem Wissens- test, sondern bei der Jahreshauptversammlung ihrer Heimat-Feuerwehr, um damit die Bedeutung der erfolgreichen Teilnahme entsprechend zu würdigen. 33 Jugendfeuerwehrler erreichten heuer diese höchste Wissenstest-Auszeichnung. pv.

 

Nußdorfer Feuerwehrjugend beim 24. Kreisjugendfeuerwehrtag in Traunstein
 
(11.07.09)

 
 


  
Fotos: Peter Volk


Feuerwehrjugend mit Erfolg beim Wissenstest  (25.11.08)

Acht Nußdorfer Feuerwehranwärter legten Ende November den Wissenstest 2008 erfolgreich ab. Drei Jugendfeuerwehrler – Rudi Angermeir Martin Braml und Tobias Müller - erreichten dabei die Höchststufe „Gold mit Urkunde.“ Die Wissenstest-Bronzemedaille erhielten Mathias Angermeir, Stefan Höllthaler, Felix Obermayer, Felix Osenstätter und Sebastian Osenstätter.

Bei der Prüfung im Feuerwehrgerätehaus in Traunreut zeigten die Jugendlichen ihre praktischen Fertigkeiten sowie ihre theoretischen Kenntnisse. Neben den schriftlichen Tests mit bis zu 20 Fragen mussten die Buben auch ihre praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Vor allem der Umgang mit Schläuchen, Strahlrohr, Armaturen und Leinen wurde geprüft. Zu den Aufgaben gehörten unter anderem das Anlegen eines Mastwurfs am Strahlrohr und die Darlegung des Unterschieds zwischen Sicherheits- und Arbeitsleine. Alle acht Buben waren jedoch bestens vorbereitet, hatten sie doch in den Wochen vorher fleißig geübt. Dabei wurden sie von Sebastian Schauer und Hansi Gnadl angeleitet und geschult. Erfreut vom guten Abschneiden der Jugendgruppe war 1. Kommandant Willi Müller. Er lobte die Jugendlichen für ihren Eifer und die vorbereitenden Übungen. Das Engagement zahlte sich aus und alle bestanden den Test mit Bravour.

                              

 
Zum Bild:
Die erfolgreichen Nußdorfer Jugendfeuerwehrler zusammen mit 1. Kommandant Willi Müller und den Ausbildern Sebastian Schauer und Hansi Gnadl nach dem Erfolg beim Wissenstest: Vordere Reihe von links: Felix Osenstätter, Mathias Angermeir, Felix Obermayer, Sebastian Osenstätter. Hintere Reihe von links: Stefan Höllthaler, Tobias Müller, Rudi Angermeir und Martin Braml.  

 

640 Buben und Mädchen beim Kreisjugend-Feuerwehrtag in Holzhausen
Jugendteam aus Vachendorf siegte beim Spielewettbewerb – 2. Platz für Mädchenteam aus Pierling

Bergen. „Lustige Spiele, eine fairer Wettbewerb und beste Stimmung“ – damit lässt sich der Kreisjugendfeuerwehrtag, zu dem am Samstag über 640 Buben und Mädchen der Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein nach Holzhausen kamen, in aller Kürze beschreiben. Im Mittelpunkt des Jugendtages statt wieder ein Spielewettbewerb, bei dem Teamarbeit und Geschicklichkeit, aber auch das nötige Quäntchen Glück im Vordergrund standen, ganz nach dem Motto „Der Einzelne sagt Ich – das Team sagt Wir.“ Sieger des Wettbewerbes, für den sich die ausrichtende Feuerwehr Holzhausen tolle Spiele einfallen ließ, wurde die Jugendgruppe der Feuerwehr Vachendorf. Die sechs Buben erspielten sich 407 Wertungspunkte und holten sich den begehrten Siegerpokal mit zwei Punkten Vorsprung vor der Mädchengruppe Pierling 1. Den dritten Platz sicherte sich die 2. Gruppe der Feuerwehr Nirnharting (396 Pkt.). Bemerkenswert ist das gute Abschneiden der Jugendteams der Feuerwehr Pierling bei Traunreut. Alle drei Jugendmannschaften kamen unter die ersten Zehn.
Die beiden Nußdorfer Jugendteams belegten den 18. und 78. Platz.
Insgesamt 107 Teams nahmen an den Jugendspielen teil und damit deutlich mehr als in den letzten Jahren.

Den Auftakt bildete der Einmarsch der Teilnehmer in die „Wettkampfarena“, einer großen Wiese am Ortsrand von Holzhausen. Dort begrüßte 1. Bürgermeister Bernd Gietl, der Schirmherr der Veran- staltung, die Jugendlichen aus fast allen Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis. Es sei eine große Ehre für die Gemeinde Bergen und die Feuerwehr Holzhausen, den 23. Kreisjugendfeuerwehrtag ausrichten zu dürfen. „Der Jugendtag ist ein Spiegelbild der hervorragenden Nachwuchsarbeit in den Feuerwehren.“ Wenn man sieht, wie viele Jugendliche sich für den ehrenamtlichen Dienst bei der Feuerwehr interessieren, gebe dies ein beruhigendes Gefühl. „Die Feuerwehren sind immer da, wenn sie gebraucht werden“, lobte Gietl.

Nicht Punkte und Sieg sollen den Jugendtag prägen, sondern das Mitmachen, die Zusammenarbeit und das Gefühl einer großen Gemeinschaft, forderte Kreisbrandrat Hans Gnadl die Jugendlichen auf. Georg Fleischer, Fach-Kreisbrandmeister für die Jugendarbeit, schloss sich dem an und wünschte faire Spiele, viel Spaß und gute Unterhaltung.       

Stellvertretender Landrat Herbert Häusl – vor kurzem zum Ehrenkreisbrandinspektor ernannt – zeigte sich glücklich, dass so viele Jugendfeuerwehrler zu dem traditionellen Treffen gekommen sind. Sicherheit sei ein Elementarbedürfnis der Menschen. Dies werde größtenteils von den Feuerwehren und den Hilfsorganisationen abgedeckt. Dadurch habe die Ausrüstung eine Dimension erreicht, die enorme Ausbildungsanstrengung notwendig mache. Der Dienst bei der Feuerwehr lasse deshalb kaum mehr eine andere Freizeitbeschäftigung zu. Der Zeitaufwand, den die Feuerwehrler – jung wie alt – für ihren Dienst aufbringen, könne nicht genug gewürdigt werden und verdiene Respekt und Dank. „Die Arbeit an und mit der Jugend ist Arbeit für unsere Zukunft“ – mit diesem Worten eröffnete Häusl den Spielewettbewerb.     

Auf dem Spieleparcours hatten die sechsköpfigen Teams vier Stationen zu durchlaufen. Beim ersten Spiel waren mit Wasser gefüllte Becher auf einer Krankentrage über einen Hindernisparcours zu tragen. Am Ziel wurde das Wasser in einen Eimer geschüttet. Je höher der Wasserstand umso mehr Punkte gab es. „Sackhüpfen zu Dritt“ war die Aufgabe beim zweiten Spiel. Koordination war gefragt, denn ohne zeitgleiches Hüpfen kamen die Mannschaften keinen Zentimeter voran, oder fielen aufeinander. Beim dritten Spiel musste ein Tennisball auf eine, von vier Teammitgliedern gespannte Decke geworfen werden. Von dort in die Höhe katapultiert, versuchte ein Mitspieler das „Geschoss“ mit einem Korb aufzufangen. Beim letzten Spiel wurde allen sechs Teammitgliedern eine undurch- sichtige Schwimmbrille aufgesetzt. Nach den Kommandos des Gruppenführers wurden die „blinden“ Buben und Mädchen in Polonaise-Manier durch einen Slalomparcours gelotst. Wurde dabei eine Pylone berührt und ein Ball, der darauf lag, abgeworfen, gab es Punkteabzug. Bei allen vier Spielen wurde die Zeit bestoppt und die schnellsten Teams ohne Fehler sahnten die meisten Punkte ab.

Neben den Spielen, die auch den Zuschauern viel Spaß machten, gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit der Ausstellung der neuesten Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge. Der Verein für Historische Magirus-Feuerwehrfahrzeuge präsentierte einen Teil seiner Kostbarkeiten. Das Bayerische Rotes Kreuz, Bergwacht und Wasserwacht stellten ihre Arbeit vor, ebenso der Malteser Hilfsdienst die „Mini-Retter“, seine Kinder- und Jugendgruppe. Am Stand der Polizei beantworteten Pressesprecher Franz Sommerauer und der Präventionsbeamte Markus Tettenhammer die Fragen der Jugendlichen. Verblüffende Erfahrungen machten viele Jugendliche nachdem sie mit einer Brille, die das eingeschränkte Sichtfeld unter Alkoholeinfluss simuliert, einen Slalomkurs gingen und Gegenstände aufhoben. Die Autobahnmeisterei Siegsdorf informierte über ihre Arbeit, der ADAC Südbayern war mit einem Gurtschlitten vertreten und die Rettungshundestaffel des BRK Traunstein demonstrierte die Suche nach Vermissten und die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Obing zeigte, was unter Absturzsicherung zu verstehen ist. Ausgestellt wurden auch Fahrzeuge und Gerät der First- Responder-Einheiten der Feuerwehr Waging und des BRK in Schnaitsee. An verschiedenen Ständen, zum Beispiel der Berufsfeuerwehr München, der Agentur für Arbeit oder des Kreiswehrersatzamtes gab es umfangreiche Informationen zur Berufswahl. Vor der Siegerehrung zog eine historische Lösch- übung die Zuschauer in den Bann. 

Stellvertretender Landrat Herbert Häusl, Kreisbrandrat Hans Gnadl und Florian Huber, 1. Vorsitzender der Feuerwehr Holzhausen überreichten zum Abschluss des Wettbewerbs Siegerpokale an die drei Erstplazierten. Das Siegerteam aus Vachendorf durfte zudem den Wanderpokal des Kreisfeuer- wehrverbandes in Empfang nehmen. Kreisbrandrat Gnadl lobte die Disziplin der Teilnehmer und das kameradschaftliche Miteinander der Buben und Mädchen. Kreisjugendwart Georg Fleischer würdigte die hervorragende Organisation des Jugendtages durch die Aktiven der Feuerwehr Holzhausen und den Feuerwehrverein. Zum Abschluss des Jugendtreffens übergab die Feuerwehr Holzhausen den Jugend- wimpel des Kreisfeuerwehrverbandes an die Freiwillige Feuerwehr Traunstein. Dort findet am 11. Juli 2009 der 24. Kreisjugendfeuerwehrtag statt. pv.

Beim Spielewettbewerb des 23. Kreisjugendfeuerwehrtages belegten die ersten zehn Plätze: 
1. Vachendorf (407 Pkt.) 2. Pierling
1 (405 Pkt.) 3. Nirnharting 2 (396 Pkt.) 4. Pierling 2 (394 Pkt.) 5. Kirchstätt 1 (388 Pkt.) 6. Kirchheim 3 und Vogling/Matzing (gemischtes Team) (386 Pkt.) 8. Pierling 3 (374 Pkt.) 9. Pietling 3 (373 Pkt.) 10. Kirchanschöring 1 (372 Pkt.)

 
                                          

 

Erfolg für Nußdorfer Jugendfeuerwehrler
Jugendleistungsprüfung mit ausgezeichneten Ergebnissen bestanden

Die acht erfolgreichen Jugendfeuerwehrler der Feuerwehr Nußdorf zusammen mit den Ausbildern
und 1. Kommandant Willi Müller. 
Unser Bild zeigt von links, in der 1.Reihe: Franz Kroiß, Stefan Höllthaler, Seppi Niederbuchner und Mathias Angermeir. 2. Reihe: Sebastian Schauer, 1. Kommandant Willi Müller, Sebastian
Osenstätter, Felix Obermayer, Felix Osenstätter, Siegfried Weber jun. und Hans Gnadl jun.


Jugendleistungsspange für acht
Jugendfeuerwehrler
(März 2008)

Mit Bravour bestanden acht Buben der Jugendfeuerwehr Nußdorf die Jugendleistungsprüfung. Mathias Angermeir, Stefan Höllthaler, Franz Kroiß, Seppi Niederbuchner, Felix Obermayer, Felix Osenstätter, Sebastian Osenstätter und Siegfried Weber unterliefen beim Leistungstest in der Halle des Feuerwehr- gerätehauses in Traunreut nur wenige und teilweise auch gar keine Fehler, so dass sie den ersten großen Test ihrer noch jungen Feuerwehrkarriere souverän bestanden. Zum Prüfungserfolg gratulierte Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein und überreichte die Jugendleistungsspange.

Mehrere Wochen trainierten die 14- bis 17-jährigen Buben für den Leistungstest. Ausgebildet wurden sie von 1. Kommandant Willi Müller, der dabei tatkräftig von Hans Gnadl jun. und Sebastian Schauer unterstützt wurde. Das intensive Üben und die gute Vorbereitung durch die Ausbilder brachten für die acht Feuerwehranwärter letztlich den gewünschten Erfolg.

Auf zehn Stationen bewiesen die Buben ihre praktischen Fertigkeiten und ihr feuerwehrspezifisches Fachwissen. Das Zielwerfen mit einem Leinenbeutel, das Zusammenkuppeln von 90 Meter Schlauch innerhalb eines Zeitlimits, die Handhabung der Kübelspritze, das Ausrollen eines C-Schlauches innerhalb eines festgesetzten Bereichs, das Kuppeln von Saugschläuchen sowie das Zuordnen von Ausrüstungsgegenständen waren Bestandteil der Prüfung. In nur 40 Sekunden musste ein Rettungs- knoten geknüpft und in nur 10 Sekunden ein Mastwurf angelegt werden.

Kritisch beäugt von den Schiedsrichtern Karl-Heinz Handrick, Heinz Hilpert und Manfred Unterstein war die Nervosität der Buben bei ihrem ersten großen Feuerwehrleistungstest verständlich und sicher auch Grund für den ein oder anderen Fehler. Über den Erfolg „seiner Buben“ freute sich 1. Komman- dant Willi Müller ganz besonders. Er lobte deren Bereitschaft und Engagement bei der Feuerwehr mitzuarbeiten und sich für die Allgemeinheit einsetzen zu wollen. Der Aktivenchef wünschte, dass die bestandene Leistungsprüfung die Buben motivieren möge mit Eifer weiterzumachen und später in die Fußstapfen der erfahrenen Feuerwehrler zu treten.Die Jugendleistungsprüfung sei eine der schwierig- sten überhaupt, hob Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein hervor.  Die Handgriffe und Fertigkeiten, die bei der Vorbereitung auf die Jugendleistungsprüfung erlernt werden, brauche man als Feuerwehrmann immer wieder. Unterstein zollte den Jugendlichen Respekt für den hervorragenden Prüfungserfolg. pv.

Kreisjugendfeuerwehrtag 2007: Mit Teamgeist und Kameradschaft zum Erfolg
Jugendteam der Stadtfeuerwehren Traunreut siegte beim Spielewettbewerb
Nußdorfer Buben "erspielten" sich den 15. Platz von 88 Teams
550 Buben und Mädchen beim Kreisjugend-Feuerwehrtag in Surberg


Surberg. „Der Einzelne sagt Ich – das Team sagt Wir“ – das ist das Motto des Kreisjugend feuerwehr- tages, der in diesem Jahr von der Freiwilligen Feuerwehr Surberg ausgerichtet wurde. Sieger des Spiele- wettbewerbes, der alljährlich im Mittelpunkt des Jugendtreffens steht, wurde eine Jugendgruppe der Stadtfeuerwehren Traunreut - sechs Buben aus den verschiedenen Feuerwehrjugendgruppen im Stadt- gebiet. Sie bildeten – getreu dem Motto - in doppelter Hinsicht ein Team, denn sie stammen zum einen aus verschiedenen Feuerwehren, zum anderen mussten sich die Sechs in kürzester Zeit zu einer Mann- schaft formieren. Am Ende siegte das „Mixed-Team“ aus Traunreut souverän mit 359 Punkten vor der Jugendgruppe der Feuerwehr Grassau (348 Pkt.) und dem Sextett der Feuerwehr Schnaitsee (342 Pkt.). Das Team der Jugendfeuerwehr Nußdorf belegte den hervorragenden 15. Platz unter 88 Mannschaften.

Rund 550 Buben und Mädchen der Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein waren nach Surberg gekommen, um an dem Wettbewerb teilzunehmen, bei dem Teamarbeit und Geschick- lichkeit im Mittelpunkt standen, bei dem aber auch ein gehöriges Quäntchen Glück von Nöten war, um zu den Siegern zu gehören. Insgesamt  88 Gruppen nahmen an dem lustigen Spiele- wettstreit teil.

Den Auftakt des Jugendtages bildete der Einmarsch der Teilnehmer in die „Wettkampfarena“ am Sportplatz neben der Surtal-Halle, angeführt von der Musikkapelle Surberg und dem Fanfarenzug der Feuerwehr Trostberg. Josef Wimmer, 1. Bürgermeister der Gemeinde Surberg und Schirmherr der Veranstaltung, begrüßte die Jugendlichen. Es sei eine große Ehre für die Gemeinde und die Feuerwehr Surberg, den 22. Kreisjugendfeuerwehrtag ausrichten zu dürfen. Es freue ihn, dass im Landkreis Traunstein so viele Jugendliche den Weg zu den Feuerwehren finden. „Bei der Feuer- wehr zu sein heißt, ein Ehrenamt mit Fleiß und Engagement zu erfüllen“ betonte Wimmer. Der  Jugendtag sei eine Werbung für die Feuerwehren und ein Zeugnis dafür, was Teamgeist und Kameradschaft bewirken können. Dass die jungen Feuerwehrler bereit sind, für Mitmenschen in Not und die Allgemeinheit einzutreten, verdiene Anerkennung und Respekt, hob Wimmer hervor.

Dietmar Cremer, 1. Bürgermeister der Stadt Tittmoning begrüßte die Jugendlichen als Vertreter der Städte, Märkte und Gemeinden des Landkreises. Er zeigte sich begeistert darüber, dass der Kreisjugendfeuerwehrtag, der vor 22 Jahren erstmals im östlichen Landkreis, im Inspektions- bereich Traunstein Land 3 stattfand, Bestand hat und sich unverändert großes Interesse findet. Wenn in diesen Tagen die Aktion „Drei Tage für Helden“ des bayerischen Kreisjugendrings in aller Munde ist, sei dies eine gute Sache. Wenn man hingegen sieht, was die Feuerwehren Tag für Tag leisten, muss man von „365 Tagen für Helden“ sprechen. 

Nicht Punkte und Sieg sollen den Jugendtag prägen, sondern Zusammenarbeit, Teamgeist und Gespräche, forderte Kreisbrandrat Hans Gnadl die Jugendlichen auf. Georg Fleischer, Fach-Kreis- brandmeister für die Jugendarbeit, schloss sich dem an und wünschte faire Spiele, viel Spaß und gute Unterhaltung.       

Auf dem Spieleparcours hatten die sechsköpfigen Teams drei Stationen zu durchlaufen. Beim ersten Spiel versuchten die Jugendlichen Tennisbälle in einen sechs Meter entfernten Kasten zu werfen. Jeder der sechs Teammitglieder hatte drei Würfe. Die besten Ergebnisse waren sieben Treffer, was insgesamt nur fünf Teams schafften, darunter auch der spätere Sieger, das ge- mischte Team aus Traunreut. Beim zweiten Spiel, dem Hindernislauf, mussten je zwei Tei- lnehmer, mit aneinander gebundenen Beinen, einen Verteiler, ein Strahlrohr und einen C-Schlauch durch eine Slalomstrecke tragen. Im Zielbereich war der Schlauch auszurollen, an den Verteiler anzukuppeln und das Strahlrohr musste angeschlossen werden. Die schnellsten Teams erhielten die meisten Punkte. Bei Spiel 3 waren zwei C-Schläuche durch im Rasen eingesteckte Metall- bögen zu verlegen und aneinander zu kuppeln, ohne die Schläuche zu verdrehen oder die Bögen herauszuziehen, denn dafür gab es Strafpunkte. Auch bei diesem Spiel wurde die Zeit gestoppt und das schnellste und zugleich fehlerfreie Team mit Punkten belohnt.     

Neben den Spielen, die auch den Zuschauern viel Spaß machten, gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit der Ausstellung der neuesten Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge, der Malteser Hilfsdienst stellte seine Kinder- und Jugendgruppe vor  und gab Einblick in die Einsatzfahrzeuge des Katastrophenschutzes. Am Stand der Polizei beantwortete Pressesprecher Franz Sommerauer die vielen Fragen der Jugendlichen, es gab Gelegenheit einen Reaktionstest zu machen und die Jugendbeamten informierten über das Präventionsprogramm „Gewalt? – Ich bin doch nicht blöd!“ Im Schießstand des Schützenvereins Surberg durften die Jugendlichen mit dem Luftgewehr einen Schuss auf eine Königsscheibe abgeben. Bei  dem Extra-Wettbewerb wurde Manuel Ondrey aus Stein bester Schütze und erhielt einen Pokal.

Landrat Hermann Steinmaßl, Kreisbrandrat Hans Gnadl und Gastgeber Stefan Burghartswieser, 1. Kommandant der Feuerwehr Surberg überreichten zum Abschluss des Wettbewerbs Sieger- pokale an die drei Erstplazierten. Die Siegergruppe der Stadtfeuerwehren Traunreut durften zudem den Wanderpokal des Kreisfeuerwehrverbandes in Empfang nehmen. Kreisbrandrat Gnadl lobte die Disziplin der Teilnehmer und das kameradschaftliche Miteinander der Buben und Mädchen während des ganzen Tages und Kreisjugendwart Georg Fleischer würdigte die hervorragende Organisation des Jugendtages durch die Aktiven der Feuerwehr Surberg und den Feuerwehrverein. Zum Abschluss des Jugendtreffens übergab die Feuerwehr Surberg den Jugendwimpel des Kreisfeuerwehrverbandes an die Freiwillige Feuerwehr Holzhausen bei Bergen. Dort findet am 12. Juli 2008 der 23. Kreisjugendfeuerwehrtag statt. pv.

Feuchtfröhlich und sehr kameradschaftlich
600 Buben und Mädchen beim Kreisjugend-Feuerwehrtag 2006
Jugendgruppe Inzell siegte – Nußdorfer auf dem 16. Platz

Pittenhart. „Spiel, Spaß und beste Stimmung“ – damit lässt sich der diesjährige Kreisjugendfeuer-
wehrtag überschreiben. Über 600 Buben und Mädchen der Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein waren nach Pittenhart gekommen, um an einem Spielewettbewerb teilzunehmen, bei dem Teamarbeit und Geschicklichkeit im Mittelpunkt standen. Sieger des lustigen Wettbewerbes wurde die Jugend-
gruppe der Feuerwehr Inzell. Sie „erspielte“ sich 607 Wertungspunkte und siegte damit souverän vor
der Gruppe 2 der Feuerwehr Grassau. Den dritten Platz sicherte sich die 2. Gruppe der Feuerwehr Holzhausen. Die Gruppe 1 der Jugendfeuerwehr Nußdorf belegte den hervorragenden 16. Platz. Das zweite Nußdorfer Jugendteam belegte den 39. Platz. Insgesamt nahmen 92 Feuerwehrjugendgruppen und zwei Jugendmannschaften des THW (Technischen Hilfswerks) an dem „Spiel-ohne-Grenzen- Wettbewerb“ teil.

Den Auftakt des Jugendtages bildete der Einmarsch der Teilnehmer in die „Wettkampfarena“ an der  Mehrzweckhalle, angeführt von der Musikkapelle Obing und dem Fanfarenzug der Feuerwehr Trostberg. Hans Spiel, 1. Bürgermeister der Gemeinde Pittenhart und Schirmherr der Veranstaltung begrüßte die Jugendlichen. Es sei eine große Freude für die Gemeinde und die Feuerwehr Pittenhart, den 21. Kreis- jugendfeuerwehrtag ausrichten zu dürfen. „Mit vorbildlichem Fleiß und Einsatzbereitschaft treten junge Feuerwehrler in die Fußstapfen ihrer Vorbilder und sind damit Teil einer außerordentlich wichtigen Gemeinschaft, die von Hilfsbereitschaft und Kameradschaft geprägt ist,“ betonte Spiel. Er forderte die Jugendlichen auf, die Leitbilder der Jugendfeuerwehr, wie Solidarität, Gemeinsinn und soziales Engagement mit Eifer lebendig zu halten. „Ihr seid die Zukunft der Feuerwehren,“ so Spiel. 

Ohne die Feuerwehrjugend und den Nachwuchs, der bereit ist sich für die Allgemeinheit und die Hilfe für die Bürger einzusetzen, gäbe es keine Feuerwehren mehr, gab Kreisbrandrat Hans Gnadl zu Bedenken. Die Zahl von über 600 jungen Teilnehmern am Jugendtag zeige, dass nur im Miteinander Großes geschehen könne. Nicht Punkte und Sieg sollen im Mittelpunkt des Jugendtages stehen, sondern Zusammenarbeit und Teamgeist. „Der Letzte ist genauso gut wie der Erste,“ sagte Gnadl. Stellvertretender Landrat Georg Klausner und Dietmar Cremer, Sprecher der Städte, Gemeinde und Märkte im Landkreis freute sich über das tolle Motto des Jugendtages „Der Einzelne sagt Ich, das Team sagt Wir.“ In diesem Sinn seien alle Teilnehmer, egal wo sie am Ende des Wettbewerbes landen, „weltmeisterlich.“ Leitender Polizeidirektor Hubertus Andrä hob in seinem Grußwort hervor, wie wichtig der Polizei die Unterstützung der Feuerwehren und deren vielfältige Hilfeleistungen sind. 

  

„Null Fehler“ für Nußdorfer Jugendfeuerwehrler

Jugendleistungsprüfung bei der Freiwilligen Feuerwehr im Oktober 2005


Nußdorf. Mit Bravour bestanden neun Buben der Jugendfeuerwehr die Jugendleistungsprüfung. Martin Braml und Johannes Pöschl gelang dabei ein besonders herausragendes Ergebnis: Sie absolvierten den Leistungstest ohne auch nur einen einzigen Fehler zu machen. Ihre Kameraden Rudi Angermeir, Robert Falkinger, Andreas Hölzl, Thomas Huber, Christian Lackner, Tobias Müller und Peter Oberrader unterliefen nur wenige Fehler und auch sie bestanden die Leistungs- prüfung souverän. Für das Bestehen der Prüfung überreichte Kreisjugendwart Georg Fleischer den Anwärter die Jugendleistungsspange.
 

Mehrere Wochen trainierten die 14- bis 17-jährigen Buben für den Leistungstest. Ausgebildet wurden sie von 1. Kommandant Willi Müller, der dabei tatkräftig von Hans Gnadl jun. und Andreas Götzinger unterstützt wurde. Das intensive Üben und die gute Vorbereitung durch die Ausbilder brachten für die neun Feuerwehranwärter letztlich auch den gewünschten Erfolg.

Auf zehn Stationen bewiesen die Buben ihre praktischen Fertigkeiten und ihr feuerwehr- spezifisches Fachwissen. Das Zielwerfen mit einem Leinenbeutel, das Zusammenkuppeln von 90 Meter Schlauch innerhalb eines Zeitlimits, die Handhabung der Kübelspritze, das Ausrollen eines C-Schlauches innerhalb eines festgesetzten Bereichs, das Kuppeln von Saugschläuchen sowie das Zuordnen von Ausrüstungsgegenständen waren Bestandteil der Prüfung. In nur 40 Sekunden musste ein Rettungsknoten geknüpft und in nur 10 Sekunden ein Mastwurf angelegt werden.

Kritisch beäugt von den Schiedsrichtern Georg Fleischer, Karl-Heinz Handrick und Heinz Hilpert war die Nervosität der Buben bei ihrem ersten großen Feuerwehrleistungstest verständlich und sicher war der ein oder andere Fehler auch in der Aufregung begründet. Über den Erfolg seiner Buben freuten sich nicht nur 1. Kommandant Willi Müller, sondern auch eine ganze Reihe von Eltern, die während der Prüfung mit ihren Sprösslingen mitfieberten. 


Bürgermeister Hans Gnadl, der auch in seiner Funktion als Kreisbrandrat zu den Buben sprach, lobte deren Bereitschaft und Engagement bei der Feuerwehr mitarbeiten und sich für die Allgemeinheit einsetzen zu wollen. Gnadl wünschte, dass die bestandene Leistungsprüfung die Buben motivieren möge, mit Eifer weiterzumachen und später in die Fußstapfen der erfahrenen Feuerwehrler zu treten. „Junge Menschen, die bereit sind, sich für andere einzusetzen, brauche unsere Gesellschaft heute mehr den je“ betonte Gnadl. Bei allem Interesse an der Feuerwehr und dem Dienst am Nächsten forderte Gnadl die Jugendlichen jedoch auf, der Schule, der Ausbildung und dem Beruf den obersten Stellenwert zu geben.   

Die Jugendleistungsprüfung sei eine der schwierigsten überhaupt, hob Kreisjugendwart Georg Fleischer hervor.  Die Handgriffe und Fertigkeiten, die bei der Vorbereitung auf die Jugendleistungsprüfung erlernt werden, brauche man als Feuerwehrmann immer wieder. Fleischer zollte den Jugendlichen Respekt für den hervorragenden Prüfungserfolg. Unter einer neunköpfigen Gruppe zwei „Null-Fehler-Absolventen“ zu haben sei im Landkreis äußerst selten, würdigte Fleischer die Leistung. pv.